das Auge des Eichsfeld

 

Für das ‚Natur-Erlebnis Seeburger See‚ ist ein neues Bildungskonzept vorgestelllt worden. Ab sofort ist das Biotop für Schulklassen nutzbar…

Das im Juli 2005 eröffnete Natur-Informationszentrum der Heinz Sielmann Stiftung informiert detailliert über die vielfältige Natur am und im See. Sie können so das Leben unter Wasser unmittelbar beobachten…

 


Was wikipedia zum Seeburger See weiß:


Am östlichen und westlichen Seeufer liegen die Orte Bernshausen und Seeburg. Durch den See fließt die „Aue“.

Die Wasserfläche ist 86,5 Hektar (0,865 km²) groß; die Uferlinie umfasst 3,67 Kilometer. Die größte Nord-Süd-Ausdehnung beträgt rund 1,2 Kilometer, west-östlich sind es knapp 1,1 Kilometer. Als maximale Tiefe werden 3,5 Meter genannt. Das Gewässer ist rund 2500 Jahre alt und befindet sich über der Lösungszone eines Steinsalzlagers aus der Zechsteinzeit. Es entstand durch den Einsturz eines unterirdischen Hohlraumes. Diese Art von See wird auch als Erdfall bezeichnet.

Der Seeburger See ist die größte natürliche Wasserfläche in Südniedersachsen. 1973 wurde der See und ein großer Teil der Uferzone unter Naturschutz gestellt („Naturschutzgebiet Seeburger See“), bestimmte Bereiche des Sees wurden dennoch für Bade-, Ruder-, Segel- und Angelsport freigegeben. Zum Fischbestand gehören Aal, Hecht, Zander, Schleie, Karpfen, Rotfeder, Weißfisch und Forelle.

Der See ist in der Region ein sehr beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel. Neben einem Naturseefreibad, einen Bootsverleih und einem Hotel-Restaurant direkt am Seeufer gibt es in unmittelbarer Nähe einen Abenteuerspielplatz, Tennisplätze, eine Minigolfanlage, einen Campingplatz sowie ein Natur-Informationszentrum.

Es sind diverse Wander- und Radwanderwege ausgewiesen, darunter ein 4,5 Kilometer langer Rundwanderweg um den See mit sieben Stationen, die auf Besonderheiten dieses Gebietes hinweisen. Segeln und Angeln sind nach Anmeldung möglich. In der Umgebung wurde vom Landkreis Göttingen das Renaturierungs-Projekt „Seeanger, Westersee und Luttersee“ gestartet, das vor allem die Wiedervernässung verlandeter und trockengelegter Feuchtgebiete betreibt.

Die Wasserqualität wird in manchen Sommermonaten durch Blaualgen-Blüten beeinträchtigt. Als Ursache werden Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft vermutet, die insbesondere über die Aue eingeschwemmt werden. Im August 2006 wurde ein Fischsterben entdeckt, wobei vor allem Aale betroffen waren.


Wir haben diesen Text unter der freien GNU-Lizenz für freie Dokumentation von wikipedia.org entnommen…

 

Zum Freizeitgelände des Seeburger See`s gehören: Abenteuerspielplatz, Tischtennisplätze, Bolzplatz, Minigolf, Campingplatz mit 150 Einstellplätzen und behindertengerechter Einrichtung, Freibad mit Badelandschaft, die vor allem für Familien mit Kindern ideal ist. Die Gäste werden gastronomisch versorgt.

Seit 1925 steht das traditionelle Restaurant „Graf Isang“ an diesem aussergewöhnlichen Ort:

  • In den 50ern und 60ern war das Restaurant ein beliebter Treffpunkt zum sonntäglichen Tanztee.
  • Später in den 70ern und 80ern galt es als Auslflugs- und Veranstaltungsziel der Region.
  • 1999 wurde das alte Gebäude auf Grund von Baumängeln abgerissen.
  • Seit 2004 steht der neue „Graf Isang“ als Restaurant, Cafe und Biergarten in neuem Glanz und prägt durch seine Einzigartigkeit und schönem Ambiente.

Als ein Höhepunkt im jährlichen ‚Seeleben‘ wird der alljährliche Silversterlauf um den Seeburger See bezeichnet. Erfahren Sie hier mehr dazu… {jgototop}{/jgototop}

Wilhelm Busch


Allgemeines

Die Geschichte erzählt in Reimform (Paarreim) von den bösartigen Streichen zweier Jungen, die sich hauptsächlich gegen Respektspersonen der damaligen Gesellschaft richten.

Insgesamt gibt es sieben Streiche, einen Prolog und einen Epilog.

Das Buch scheint mit einer Moral (Bosheit ist kein Lebenszweck!) zu enden: Max und Moritz werden in einer Mühle gemahlen und schließlich von Enten aufgefressen. Doch die Reaktion auf die Nachricht von dem Tod der beiden hintertreibt die Moral ironisch (Wat geiht meck dat an!). Hier zeigt sich Wilhelm Buschs Hang zu düsteren Geschichten mit schwarzem Humor, der sich erkennbar durch sein gesamtes Werk zieht.

Vorlagen für die Geschichten lieferten die norddeutschen Dörfer, in denen Busch sein Leben verbrachte, sowie andere Orte, die Wilhelm Busch bereiste. So lehnt sich das Aussehen der Mühle, in der Max und Moritz gemahlen werden, an die Mühle von Ebergötzen an (die heute noch dort zu besichtigen ist). Dem Schneidermeister Böck begegnete Busch während dessen Aufenthalt in Wörgl.

Wie in vielen der Geschichten Buschs stehen auch hier die zahlreichen, vom Autor selbst gezeichneten Bilder in so enger Beziehung mit dem Text, dass das Werk oft als ein Vorläufer der modernen Comics bezeichnet wird.


Die 7 Streiche

Wilhelm Busch beginnt die Geschichte mit einem kurzen Vorwort-Vers, in dem er die Namen der beiden Lausbuben Max und Moritz nennt, aber zugleich in lyrischer Weise ermahnt, dass diese Geschichte auch auf andere „Spitzbuben“ übertragbar wäre. „Ach, was muss man oft von bösen Kindern hören oder lesen! Wie zum Beispiel hier von diesen, welche Max und Moritz hießen“. In diesem Vers findet man auch den berühmten Satz: „Aber wehe, wehe, wehe! Wenn ich auf das Ende sehe!“

1. Streich: Witwe Bolte

Die Streiche beginnen mit der Witwe Bolte, deren ganzer Stolz drei Hühner und ein Hahn sind. Max und Moritz ersinnen eine List. Sie binden zwei Fäden überkreuz zusammen und hängen ein Stück Brot an jedes der vier Enden. Sie legen diese Falle in den Hof der Witwe Bolte, und die vier Objekte der Begierde schlucken jedes ein Stück Brot, wodurch sie zusammengebunden sind. In Panik fliegen sie herum und verheddern sich in einem Baum, wo sie dann aufgehängt zu Grunde gehen. Die Witwe Bolte stürmt heraus und schneidet das Geflügel vom Baum herunter, mit den berühmten Witwe-Bolte-Worten: „Meines Lebens schönster Traum hängt an diesem Apfelbaum!“

Das Motiv des Hühnerfangs wurde vermutlich dem Till Eulenspiegel (8. Historie) entnommen.

2. Streich: Witwe Bolte

Der zweite Streich ist eine direkte Fortsetzung des ersten. Die Witwe Bolte will ihre Hühner, die einen so sinnlosen Tod gestorben sind, nun „in Ehren gut gebraten verzehren“. Sie legt das Federvieh auf den Herd. Neben ihr steht der Hund Spitz. Max und Moritz riechen diesen Braten und klettern auf das Dach des Hofs. Als nun die Witwe Bolte in den Keller geht um sich Sauerkraut zu holen, ziehen die beiden Lausbuben die vier Hühner mit einer Angel durch den Kamin und flüchten zurück ins Gebüsch. Als die Witwe die leere Pfanne sieht, denkt sie sofort an ihren Hund Spitz, der anschließend mit einem Löffel verprügelt wird.

3. Streich: Schneidermeister Böck

Der 3. Streich handelt vom Schneidermeister Böck, der ein Haus an einem Bach besitzt, über den ein kleiner Steg führt. Max und Moritz sägen diese Brücke an und fangen an zu schreien: „He, heraus! Du Ziegen-Böck! Schneider, Schneider, meck, meck, meck!“. Daraufhin stürmt Böck aus seinem Haus und über die Brücke, die aufgrund des Ansägens unter seinem Gewicht zusammenbricht. Er fällt in den Bach und kann sich nur dadurch retten, dass er sich an den Beinen eines Gänsepaares festhält, die ihn dann herausziehen.

4. Streich: Lehrer Lämpel

Im 4. Streich spielt der Lehrer Lämpel die zentrale Rolle. Dieser ist ein Verehrer des Tabaks, vor allem des Pfeifenkrauts, welches er jeden Abend aus seiner Pfeife raucht. An einem Sonntag sitzt Lehrer Lämpel in der Kirche an der Orgel. Währenddessen schleichen sich Max und Moritz in sein Haus und füllen Schießpulver in seine Pfeife. Nachdem Lämpel wieder nach Hause kommt, zündet er wie gewohnt seine Pfeife an, die, mit Schwarzpulver gefüllt, sofort in die Luft geht. Lehrer Lämpel überlebt diese Explosion, aber sein Haar ist abgesengt und sein Gesicht und seine Hände sind schwarz.

5. Streich: Onkel Fritz

Das Opfer des 5. Streichs ist der bekannte und beliebte Onkel Fritz. Max und Moritz schütteln eine Tüte (wörtlich: „in die Tüte von Papiere stecken sie die Krabbeltiere“) voll Maikäfer von einem Baum. Diese stecken sie dem armen Onkel Fritz unter die Decke. Nachdem sich der Onkel ins Bett legt, fangen die Käfer an, auf ihm herumzukrabbeln. Ein Käfer krabbelt ihm über die Nase, woraufhin er aus dem Bett springt, und alle Käfer zertrampelt und zerschlägt. Anschließend kann er wieder ruhig weiterschlafen.

6. Streich: Meister Bäcker

Meister Bäcker ist der Leidtragende des 6. Streichs. Max und Moritz wollen etwas aus seiner Backstube stehlen, aber da der Bäcker sein Haus zugesperrt hat, müssen sich die beiden durch den Kamin hineinquälen. Durch diesen fallen sie direkt in die Mehlkiste, woraufhin sie beide weiß wie Kreide sind. Über einen Stuhl klettern sie zum Regal, wo die Brezen lagern, aber der Stuhl bricht, und sie fallen in den Kuchenteig. Der Meister Bäcker kommt zurück und sieht die beiden von Kuchenteig eingehüllten Lausbuben und schiebt sie in den Ofen, wo der Teig braun gebacken wird, doch die beiden überleben den Backvorgang und kauen sich durch den Teigmantel nach draußen und laufen davon.

7. Streich: Bauer Mecke

Im letzten Streich setzt der Bauer Mecke den Übeltätern dann ein Ende. Die beiden schneiden Löcher in die Getreidesäcke. Der Bauer bemerkt dies und erblickt Max und Moritz im Getreidehaufen. Er nimmt die beiden und steckt sie in einen Sack. Diesen Sack bringt er zur Mühle, mit den Worten „Meister Müller, he, heran! Mahl er das, so schnell er kann!“ Dieser wirft die Lausbuben in die Mühle, wo sie in kleine Stücke gemahlen werden, die dann von zwei Enten aufgefressen werden.

Im Schlussvers bringen die Opfer von Max und Moritz ihre Freude über das Ende der Lausbuben zum Ausdruck, und die Geschichte schließt mit den Worten „Gott sei Dank! Nun ist’s vorbei mit der Übeltäterei!“

 


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der Mäuseturm

In dieser Region sind viele verlassene Dörfer, Wüstungen(*) genannt, bekannt. Doch nur von wenigen sind heute noch Überreste vorhanden.

An einigen Stellen um den Mäuseturm sind die seltenen sogenannten Wölbäckersysteme zu erkennen. Dies sind durch eine besondere Art des Pflügens entstandene gewölbte Äcker…

Vom Mäusturm gelangt übrigens in gemütlichen 40 Minuten auf gut ausgebauten Waldewegen im Plesseforst auch gleich rund 120 m höher zum Hünstollen.

maeuseturm mit heuballenEs handelt sich hierbei um eine Wallanlage, die als Fluchtburg diente. Erbaut wurden die Wälle in vorrömischer Zeit. Wahrscheinlich wurde die Anlage mit Unterbrechungen bis ins 11. Jahrhundert genutzt. Im östlichen Teil des Sporn steht jetzt ein Aussichtsturm, von dem man einen phantastischen Blick zum Harz und ins Eichsfeld hat.


Selbst wenn man Weg zum Hünstollen scheuen sollte, lohnt sich allemal ein Blick über hinweg zum höchsten Mittelgebirge in Nordeutschland. Dem Harz

Bei gutem Wetter könnte man meinen, den Harz direkt zu greifen…

(*)

Als Wüstungen bezeichnet man Flächen, die einst von den Menschen genutzt wurden, die aber aus den verschiedensten Gründen von ihren Bewohnern aufgegeben worden sind. Dabei wird zwischen Ortswüstungen und Flurwüstungen unterschieden. Die Bezeichnung totale oder partielle Ortswüstung steht für eine ganz oder teilweise verlassene Siedlung. Für ein aufgegebenes, ehemalig landwirtschaftlich genutztes, Areal wird der Begriff totale oder partielle Flurwüstung verwendet. Die Kombination von Orts- und Flurwüstung bezeichnet man als Totalwüstung.



Historisches zum „Mäuseturm“

Die Dorfstelle der Wüstung Moseborn liegt 1,5 km südwestlich von , am Rand der Rodungsinsel unseres Dorfes. Aus dieser Lage kann geschlossen werden, dass Moseborn jünger ist als , und die schriftlichen Quellen bestätigen dies. Moseborn ist erst verhältnismäßig spät, nämlich am Ende des 14. Jahrhunderts, ausdrücklich genannt. „Johannes Moseborne“, von Beruf Schuster, erwirbt 1397/98 in Göttingen das Bürgerrecht und ist fortan bis um 1420 in Göttinger Schriftquellen erwähnt. Um diese Zeit tritt Moseborn auch in Besitzverzeichnissen der Herren von Plesse als deren Eigengut (Allod) auf – vermutlich handelt es sich um den Versuch einer Dorfgründung durch die Herren von Plesse im Zuge des sogenannten inneren Landesausbaus.

2014-05-30 19.36.09 HDRDiese Gründung war allerdings auf längere Sicht ein Fehlschlag – bereits weniger als zweihundert Jahre nach der ersten urkundlichen Nennung ist das Dorf aufgegeben, d.h. zur „Wüstung“ geworden. Das hessische Landbuch aus der Zeit 1567-1574 verzeichnet unter der „Herrschaft Plesse“ auch die „wustenung Meiseborn“. Allerdings wird die Dorfflur auch nach der Aufgabe der Siedlung weiterhin bearbeitet, werden die Abgaben an die Landesherren von den hier erzielten Erträgen abgeliefert – Korn, Hafer, Zehnthühner.

Die Bewohner sind nach , nach Spanbeck, nach Oberbillingshausen abgewandert, von diesen Dörfern aus werden dann die Moseborner Äcker weiterhin bestellt. Besonderes Rätselraten und viele Vermutungen gab es seit langem um den Turm, der noch heute weithin sichtbar auf der ehemaligen Dorfstelle steht, den sogenannten Mäuseturm. Wie kam es zu dieser Bezeichnung?

Die älteste bekannte Kartenskizze, welche die Dorfstelle verzeichnet, stammt aus dem 17. Jahrhundert und hat die Beschriftung „Moseborn Hoff“ mit der Signatur für eine Kirche. Die Topographische Landesaufnahme von Hessen aus dem Jahre 1785 hat die Beschriftung „Mauseberger Thurm, ehemalige Kirche“; erst die im Jahre 1831 aufgenommene Topographische Karte des Eichsfeldes bietet dann die Bezeichnung „Mäusethurm“, ebenso wenige Jahre später (1842) der Topographische Atlas von August Papen: „Mause Thurm“.

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wusste man also noch, dass es sich bei diesem Turm um den baulichen Rest der ehemaligen Dorfkirche von Moseborn handelt, erst seit dem 19. Jahrhundert ist dann durch Verballhornung und Verlust des geschichtlichen Wissens aus dem „Moseborner Turm“ der „Mäuseturm“ geworden. Im 19. Jahrhundert haben manche Heimatforscher tatsächlich daran gezweifelt, dass es hier jemals ein Dorf gegeben hat; den Turm hielt man entweder für die Reste eines Zollhauses an der Handelsstraße von Göttingen nach Goslar oder für die Überreste einer Kapelle, die angeblich einstmals für verstreut lebende Katholiken erbaut worden war. Inzwischen ist diese Frage aber längst geklärt:

Der Turm gehört zur ehemaligen Dorfkirche von Moseborn, die das Patrozinium Hl. Kreuz (St. Crucis) trug; dies geht nicht nur aus den ältesten Kartenskizzen, sondern auch aus Plesser Quellen zum Jahre 1425 eindeutig hervor.

Autor: Peter Aufgebauer. Aus: Festschrift 950 Jahre , 2005

 

 

der Nationalpark Harz

Der Park ist Teil des europäischen Schutzgebietssystems „Natura 2000″. 95 Prozent des Gebietes sind von Wäldern, vor allem Fichten- und Buchenwäldern, bedeckt. Neben den ausgedehnten Waldgebieten nehmen Moore wegen ihrer besonderen Ausprägung eine herausragende Stellung ein. Landschaftsprägend sind ferner Granitklippen und Bergbäche.

Geografie

Der Nationalpark Harz umfasst mit seinen 24.700 ha ungefähr 10 Prozent der Gesamtfläche des Harzes.

Er liegt im westlichen Teil des Harzes und erstreckt sich von Wernigerode und Ilsenburg im Norden bis Herzberg und Bad Lauterberg im Süden. In seinen Randgebieten liegt der Park auf einer Höhe von 230 m ü. NN im Norden und 270 m ü. NN im Süden und steigt bis auf 1.141,1 m ü. NN am Brocken an. Auf dem Gebiet des Nationalpark Harz liegen die Quellgebiete mehrerer Flüsse wie der Bode, der Oder oder der Ilse. Die Oder fließt durch den Oderteich und speist die an der südöstlichen Grenze des Parkes gelegene Odertalsperre. Weitere Talsperren und stehende Gewässer innerhalb oder am Rand des Nationalparks sind unter anderem die Eckertalsperre und der Silberteich. Die höchsten Erhebungen sind der Brocken, der Bruchberg und der Achtermann.

Geschichte

Der heutige länderübergreifende Nationalpark Harz entstand am 1. Januar 2006 durch die Fusion des gleichnamigen Nationalparks Harz in Niedersachsen und des Nationalparks Hochharz in Sachsen-Anhalt. Leiter des Großschutzgebietes ist seit der Fusion Andreas Pusch. Der Nationalpark Hochharz wurde am 1. Oktober 1990 zwei Tage vor der Deutschen Wiedervereinigung aufgrund eines Ministerratsbeschlusses der DDR-Regierung eingerichtet. Der Park umfasste große Teile des östlichen Harzes, etwa zwischen Eckertalsperre und der Nationalparkgemeinde Ilsenburg im Norden und Schierke im Süden, sowie des Brockens. Die Region ist geprägt von einer wenig berührten Pflanzen- und Tierwelt, was sich vor allem auf die Lage direkt an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze zurückführen lässt. In der DDR-Zeit war der Brocken bis 1961 mit einem leicht zu erlangenden Passierschein zugänglich.

Ab dem 13. August 1961 wurde er zum Sperrgebiet, dadurch gab es keine touristische Nutzung mehr. Mitte der Achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts zeigten sich auch im Harz erste Probleme, wie Borkenkäfer oder Pilzbefall. Im Zuge der Aufbruchstimmung zur Wendezeit waren gerade sie es, die den Anstoß zur Einrichtung des Nationalparks gaben. Am 1. Januar 1991 nahm die Nationalparkverwaltung in Wernigerode unter der Leitung von Hubertus Hlawatsch ihren Dienst auf. Als Nachfolger von Hubertus Hlawatsch fungierte Peter Gaffert von 1995 bis zur Fusion mit dem westlichen Nationalpark Harz am 1. Januar 2006.

Der Niedersächsische Teil des Parks wurde am 1. Januar 1994 nach vierjähriger Vorbereitung ins Leben gerufen. Gründungsleiter war Dr. Wolf-Eberhard Barth. Obwohl man schon seit der Wende von einem gemeinsamen Nationalparkprojekt beider Länder sprach, dauerte es noch weitere zwölf Jahre bis zur Umsetzung. Der Nationalpark Harz gehört dem Dachverband EUROPARC an, einem Verbund deutscher Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks. Er beschäftigt sich unter anderem mit Informationsaustausch, Fortbildung und Öffentlichkeitsarbeit. Dieser Dachverband hat den Verbund vieler Schutzgebiete in Deutschland organisiert. 2005 ist der Nationalpark in die Europäische Charta für nachhaltigen Tourismus in Schutzgebieten aufgenommen worden. Momentan beschäftigt der Nationalpark 188 Mitarbeiter, wovon 59 in der Nationalparkverwaltung Wernigerode oder ihrer Außenstelle in St. Andreasberg OT Oderhaus arbeiten. Die 40 Mitarbeiter der Nationalparkwacht, welche auch als Ranger bezeichnet werden, machen Führungen und nehmen Aufgaben in der Umweltbildung wahr, bis hin zur Betreuung von Infostellen und Nationalparkhäusern. (Stand: 31. Dezember 2007)

Zonierung

Um von der IUCN (World Conservation Union) als Nationalpark (Schutzgebiet der Kategorie II nach IUCN-System) anerkannt zu werden, müssen nach den Richtlinien mindestens 75 Prozent der Fläche als Naturdynamikzone (Kernzone) ausgewiesen sein. In dieser Zone wird die Natur vollständig sich selbst überlassen. Ist dieser Flächenanteil nicht erreicht, können die Gebiete als sogenannte Entwicklungsnationalparke eingestuft werden, wenn sie diese Vorgaben innerhalb von 30 Jahren erfüllen.

Der Nationalpark Harz gilt als Entwicklungsnationalpark. Derzeit sind 41 Prozent der Fläche des Nationalparks als Naturdynamikzone ausgewiesen. Ziel ist es, bis 2020 die 75 Prozent-Hürde zu überschreiten.

58 Prozent der Nationalparkfläche sind derzeit noch Naturentwicklungszone. Hier werden Maßnahmen entsprechend dem Waldentwicklungskonzept durchgeführt. Ziel ist es, möglichst große Teile dieser Naturentwicklungszone in die Naturdynamikzone zu übergeben.

Ein Prozent der Fläche gilt als Nutzungszone. Hierzu zählen touristische oder kulturhistorisch wichtige Flächen wie die Brockenkuppe oder Bergwiesen. Hier werden auch in Zukunft Pflegemaßnahmen stattfinden.

Weiterhin werden innerhalb einer Zone von 500 Metern im Randgebiet des Nationalparks Waldschutzmaßnahmen zum Schutz der angrenzenden Gebiete durchgeführt.

Klimatische Verhältnisse

Auf dem Brocken herrschen besondere klimatische Verhältnisse, die denen Islands vergleichbar sind. Im rauen Klima des Harzes liegt die natürliche Baumgrenze bei 1.100 m ü. NN, die Spitze des Brockens mit ihren 1.142 m ü. NN ist daher baumlos. Zwischen den flechtenüberzogenen Gesteinshalden des Harzes wächst eine tundrenartige Heidevegetation, die mit dem häufigen Nebel, den niedrigen Temperaturen und 300 Regen- und Schneetagen zurechtkommt. Aufgrund der vielen Niederschläge in den Berglagen zählt der Harz zu den wasserreichsten Regionen Deutschlands.

An Nebeltagen lässt sich auf dem Brocken neben Halos häufig das „Brockengespenst“ beobachten. Letzteres ist ein optischer Effekt, bei dem Gegenstände überdimensional auf den Nebel projiziert werden.

Um von der IUCN (World Conservation Union) als Nationalpark (Schutzgebiet der Kategorie II nach IUCN-System) anerkannt zu werden, müssen nach den Richtlinien mindestens 75 Prozent der Fläche als Naturdynamikzone (Kernzone) ausgewiesen sein. In dieser Zone wird die Natur vollständig sich selbst überlassen. Ist dieser Flächenanteil nicht erreicht, können die Gebiete als sogenannte Entwicklungsnationalparke eingestuft werden, wenn sie diese Vorgaben innerhalb von 30 Jahren erfüllen.

Der Nationalpark Harz gilt als Entwicklungsnationalpark. Derzeit sind 41 Prozent der Fläche des Nationalparks als Naturdynamikzone ausgewiesen. Ziel ist es, bis 2020 die 75 Prozent-Hürde zu überschreiten.

58 Prozent der Nationalparkfläche sind derzeit noch Naturentwicklungszone. Hier werden Maßnahmen entsprechend dem Waldentwicklungskonzept durchgeführt. Ziel ist es, möglichst große Teile dieser Naturentwicklungszone in die Naturdynamikzone zu übergeben.

Ein Prozent der Fläche gilt als Nutzungszone. Hierzu zählen touristische oder kulturhistorisch wichtige Flächen wie die Brockenkuppe oder Bergwiesen. Hier werden auch in Zukunft Pflegemaßnahmen stattfinden.

Weiterhin werden innerhalb einer Zone von 500 Metern im Randgebiet des Nationalparks Waldschutzmaßnahmen zum Schutz der angrenzenden Gebiete durchgeführt

Flora

Die natürlichen Wälder des Hochharzes bestehen nahezu ausschließlich aus Gemeinen Fichten (Picea abies) und Ebereschen (Sorbus aucuparia), nur unterhalb von 600 m ü. NN dominieren Laubbäume den Wald. Da der Harz im 19. Jahrhundert durch den Erzbergbau nahezu völlig entwaldet war, entwickelte der Gräfliche Oberforstmeister Hans Dietrich von Zanthier das Konzept, mit schnellwüchsigen Fichten aufzuforsten. Dadurch entstand die heute weit verbreitete Fichtenmonokultur. Anders als die „Harzfichte“ kommen die aus anderen Regionen stammenden angepflanzten Fichten jedoch weniger gut mit der Schnee- und Eisbelastung im Harz zurecht und reagieren daher auch anfälliger auf Borkenkäferbefall.

Momentan bestehen 82 Prozent der Wälder aus Fichtenbeständen. Nur 12 Prozent der Bäume sind Buchen. Die restlichen 6 Prozent der Bäume sind Arten wie Eiche, Eberesche oder Birken. (Stand Dezember 2007)

Im Nationalpark Harz finden sich verschiedene Höhenstufen der Vegetation. Im subalpinen Bereich über 1050 m befindet sich die „Kampfzone“ der Fichte. Hier sind die Bäume nicht selten über 250 Jahre alt und vom Wind zu bizarren Formen gebogen. Vorwiegend finden sich hier verschiedene Zwergstrauchheiden und Hochmoore. Zwischen 750 m ü. NN und 1.050 m ü. NN befindet man sich in der hochmontanen Vegetationsstufe. Hier dominiert die Fichte. Diese Bereiche lassen sich im Gebiet um Schierke und Torfhaus finden. Erst im montanen Bereich zwischen 450 m ü. NN und 750 m ü. NN sowie der submontanen Vegetationsstufe herrschen Buchenwälder vor. Die heutigen Buchenbestände wachsen auf vorwiegend saurem Boden. Die vorwiegend anzutreffende Waldgesellschaft ist der Hainsimsen-Buchenwald. Normalerweise schließt sich in den Bereichen über 700 m der Fichten-Buchenmischwald an. Doch dieser Bereich ist im Nationalpark bis auf wenige Restbestände zusammengeschrumpft und durch Fichten verdrängt worden. In der Region Ilsenburg geht die Fichtenmonokultur sogar bis auf 230 m ü. NN herunter. In diesen Zonen ist die Fichte nicht heimisch, in Folge des Klimawandels kam es dort zu vermehrten Schäden durch Borkenkäferbefall. Derzeit lässt die Nationalparkverwaltung diese Flächen aufforsten, um die ursprünglich dort dominierende Buche und den Bergahorn wieder anzusiedeln.

Der Harz ist Heimat der Brockenanemone (Pulsatilla alpina subsp. alba), die in Deutschland nur auf der Hochfläche des Brockens wächst. Ihre Bestände sind jedoch durch den seit der Wiedervereinigung einsetzenden Tourismus besonders gefährdet. Der Brockengarten, ein botanischer Garten auf dem Brockengipfel, befasst sich schwerpunktmäßig mit Artenschutz und der Renaturierung der Bergkuppe.

Durch strenge Naturschutzmaßnahmen konnten etliche Hochmoore erhalten werden und die Renaturierung ehemaliger Moorflächen wurde eingeleitet. Die Voraussetzungen dafür sind günstig, da die Hochmoore im Nationalpark weniger von menschlicher Nutzung belastet sind als die Moore im niedersächsischen Tiefland. Als das Holz im Harz knapp wurde, versuchte man den Torf der Moore zu nutzen. Dies erwies sich als unrenslideel, aufgrund des niedrigen Heizwertes des Torfes. Die Moore im Harz haben aufgrund ihrer Ausprägung und Flora eine internationale Bedeutung.

Fauna

Im Harz lebt heute wieder der Europäische Luchs. Dieser galt seit dem frühen 19. Jahrhundert in dieser Gegend als ausgerottet. Ein letzter Bericht über eine erfolgreiche Luchsjagd im Harz stammt aus dem Jahre 1818. In einer elftägigen Jagd, an der fast 200 Personen teilnahmen, wurde bei Lautenthal ein männlicher Luchs zur Strecke gebracht. An diesen Jagderfolg erinnert noch heute der sogenannte Luchsstein. 1999 wurde beschlossen, den Luchs wieder anzusiedeln. Allein zwischen 2000 und 2004 wurden 19 Luchse aus Zoonachzuchten ausgewildert. Vor der Freilassung werden die Tiere in einem großen Eingewöhnungsgehege auf die Freiheit vorbereitet. Zusätzlich gibt es bei der Nationalpark-Waldgaststätte Rabenklippe ein Schaugehege, in dem die scheuen Katzen auch von den Nationalparkbesuchern beobachtet werden können. Seit 2002 gibt es mehrere Nachweise von in freier Natur geborenen Jungtieren. Im März erhielt ein männlicher Luchs einen GPS-Sender. So kann man nun genauere Informationen über das Streifgebiet eines Tieres erhalten. Die Projektleitung erhält die Informationen per SMS vom Sender.

Ein weiteres Auswilderungsprojekt galt dem Auerhuhn, welches zwischen 1920 und 1930 im Harz ausstarb. Die Auswilderung begann 1978. Es wurden im Laufe der Zeit etwa 1000 Tiere aufgezogen und ausgewildert. Trotz noch vorhandener Tiere wird der Bestand als nicht gesichert eingeschätzt. Wegen mangelnder Erfolgsaussichten wurde das Projekt 2003 eingestellt.

Die Wildkatze besitzt heute im Harz eines ihrer bedeutendsten deutschen Vorkommen. Sie ist in der Bundesrepublik Deutschland als stark gefährdet eingestuft. Genaue Daten über ihre Bestandssituation liegen nicht vor, doch ist davon auszugehen, dass die Wildkatze im Harz über eine sslideile Population verfügt. Sie ist im gesamten Gebiet verbreitet und bevorzugt die strukturreicheren und besser mit Nährstoffen versorgten Standorte (tiefere Laubwaldregionen mit einem größeren Nahrungsangebot).

Neben Luchs und Wildkatze stellen sich Rot- und Rehwild als Haupttierarten im Nationalpark Harz dar. Aufgrund der ausbleibenden Jagden zwischen 1961 und 1990 konnte sich das Wild fast ungestört vermehren und somit eine sslideile Population ausbilden.

Als Neozoen kommen häufig Waschbär oder vereinzelt der Marderhund vor. Auch der Europäische Mufflon, welcher in den 1930er Jahren in verschiedenen Revieren des Harzes aus jagdlichen Gründen angesiedelt wurde, kommt im Nationalpark vor.

Ökologische Probleme

In letzter Zeit hat auch der Nationalpark Harz mit einigen verbreiteten Problemen des modernen Waldbaus zu tun. Der Borkenkäfer ist, vermutlich aufgrund des Klimawandels und der allgemeinen Erwärmung, auch hier auf dem Vormarsch. Besonders in den Jahren 2006 und 2007 wuchsen die Borkenkäfer-Populationen stark an. Des Weiteren richtete der Orkan Kyrill in der Region sehr schwere Schäden an. Die ohnehin vom Borkenkäfer belasteten Baumbestände brachen teilweise über weite Strecken zusammen. Durch die sich anschließenden waldbaulichen Maßnahmen geriet die Verwaltung des Nationalparks in angrenzenden Gemeinden in die Kritik. Besonders die Gemeinde des Nationalparkortes Ilsenburg kritisierte den hohen Einsatz von Technik (z. B. Harvester). Wegen der Unzugänglichkeit des Geländes war es jedoch kaum anders möglich, die vom Wind umgeworfenen Stämme von den betroffenen Flächen zu holen.

Im Herbst 2007 gab es Presseberichte, wonach im Nationalpark Privatjagden für Staatsbeamte und Politiker durchgeführt würden. Auch die generelle Notwendigkeit der Jagdausübung im Nationalpark wurde in Frage gestellt. Die Nationalparkverwaltung verwies darauf, dass die Jagd im Park notwendig sei und die jagd- und naturschutzrechtlichen Bestimmungen eingehalten würden. Die Vorwürfe, es hätte Privat- oder Staatsjagden im Nationalpark gegeben, stellten sich als haltlos heraus.

Tourismus

Der Nationalpark ist im Harz ein wichtiger touristischer Faktor. Der Brocken, lange unzugänglich, ist die Hauptattraktion des Großschutzgebietes. Jährlich werden dort ungefähr 1,3 Millionen Besucher gezählt. Für den gesamten Nationalpark lässt sich eine Besucherzahl von 4 bis 5 Millionen abschätzen. Genauere Zahlen sind nicht bekannt. Die Nationalparkregion mit ihren angrenzenden Städten und Gemeinden hat jährlich ungefähr 9 bis 10 Millionen Besucher.

Sehenswürdigkeiten

Die Region bietet viele Sehenswürdigkeiten. Hauptziel der meisten Besucher ist der Brocken. Hier gibt es die Möglichkeit, die Geschichte des Brockens in der ehemaligen „Stasimoschee“, dem heutigen Brockenhaus, aktiv zu erleben. Der Nationalpark bietet in seinen Infohäusern umfangreiche Ausstellungen zu verschiedenen Themen. Beispielsweise wird in Sankt Andreasberg auf Bergbau und Geologie oder im Haus der Natur in Bad Harzburg speziell auf den Lebensraum Wald eingegangen.

Daneben sind gerade die natürlichen Besonderheiten sehenswert. Sehr beliebt bei den Besuchern sind neben dem Brocken die Wolfswarte bei Torfhaus oder der Hohnekamm mit den Leistenklippen. Beliebte Wanderungen sind, neben der Brockentour, die Touren rund um Lonau, den Oderteich oder entlang des Rehberger Grabens im Westteil des Parkes. Im Ostteil machen viele Besucher Wanderungen zum Hohnekamm oder durch das Ilsetal zur Eckertalsperre. Im Nordteil des Oderteichs und im Silberteich darf sogar gebadet werden.

Verkehrsanbindung

Der Nationalpark kann ganzjährig besucht werden. Das Gebiet ist verkehrstechnisch sehr gut erschlossen. Von Norden ist es über die A 395, B 6n oder B 4 zu erreichen. Von Süden ist der Park über die Südharzautobahn, B 242 und die B 27 erreichbar. In Drei-Annen Hohne, Schierke und Torfhaus befinden sich große Parkplätze, die als Startpunkte für diverse Wanderrouten geeignet sind. Des Weiteren ist der Nationalpark mit der Brockenbahn zu erreichen. Die Bahnhöfe Drei Annen Hohne, Schierke und Brocken befinden sich direkt am oder im Nationalpark, sie sind gute Ausgangspunkte zum Erkunden. Mit der Deutschen Bahn gelangt man über die Haltepunkte Wernigerode, Bad Harzburg und Ilsenburg in den Park.

Informationseinrichtungen

Die Natinoalparksverwaltung unterhält fünf Nationalparkhäuser. Diese befinden sich in: Altenau-Torfhaus, in Drei Annen Hohne, in Ilsenburg, in Sankt Andreasberg (Samsoner Erzwäsche) und in Schierke. Weitere Nationalparkeinrichtungen sind das Brockenhaus und das Haus der Natur in Bad Harzburg.

Nationalparkgemeinden

Innerhalb des Nationalparks Harz oder in seiner unmittelbar angrenzenden Umgebung befinden sich die folgenden Städte und Gemeinden (in alphabetischer Reihenfolge):

* Altenau
* BraunlageBad Harzburg
* Herzberg am Harz mit den Ortsteilen Lonau und Sieber
* Ilsenburg
* Osterode am Harz mit dem Ortsteil Riefensbeek-KamschlackenSankt Andreasberg
* Schierke
* Stapelburg
* Wernigerode

 


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das grüne Band

Anlass

Entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze besteht ein fast 1400 km langer (über 100 km² Fläche) Geländestreifen, der seit dem Jahr des Mauerbaus (1961) fast unberührt geblieben ist. Dadurch konnte sich der Streifen zu einem Rückzugsgebiet für vom Aussterben bedrohte Tierarten entwickeln.

Beim Grünen Band handelt es sich im Kern um den Bereich zwischen dem sogenannten Kolonnenweg (Lochplattenweg) und der ehemaligen Staatsgrenze zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik, zwischen 50 und 200 m breit ist. Der Geländestreifen reicht von Travemünde an der Ostsee bis zum Dreiländereck bei Hof.

Das Wissen um die Arten- und Lebensraumvielfalt stammte noch von naturschutzfachlichen Untersuchungen in der Grenzregion aus der Zeit, in der die innerdeutsche Grenze noch bestand. Erste Kartierungen der Vogelwelt gab es bereits 1979/80 vom Bund Naturschutz in Bayern. Seit Ende der 1980er Jahre engagierte sich auch Heinz Sielmann für einen „Nationalpark von der Ostsee bis zum Bayerischen Wald“.

Plan

Erste Ideen für das „Grüne Band“ entstanden bereits 1989 und wurden vor allem vom Land Thüringen und dem BUND aufgegriffen. Der Umweltverband möchte auf die Bundesländer einwirken, verschiedene Schutzgebiete entlang des Grünen Bands neu auszuweisen. Dadurch soll nicht nur der Kernbereich, sondern auch die angrenzenden Gebiete als Lebensraum gesichert und entwickelt werden, vor allem die großflächigen, benachbarten und noch naturnahen Bereiche, die sich hier erhalten konnten.

Mitglieder des Bundes für Umwelt und Naturschutz und Bundesbürger sollen zu Spenden angeregt werden, damit Grundstücke entlang des Grünen Bandes erworben werden können.

Das Projekt ist seit seinem Beginn umstritten. Der Grenzstreifen befindet sich im Besitz des Bundes, der den Verkauf plante und den Erlös den neuen Bundesländern zukommen lassen wollte. Die thüringische Landesregierung, die das Projekt „Grünes Band“ als erste unterstützte, schlug vor, dass der Bund den Ländern die Flächen direkt überlassen sollte, damit diese sie als Schutzgebiete ausweisen könnten. Sachsen widersprach diesem Vorschlag entschieden. Grund war die vorgesehene Verteilung der Verkaufserlöse entsprechend der Einwohnerzahl der Länder. Dadurch hätte Sachsen einen deutlich höheren Anteil als Thüringen bekommen, auf dessen Gebiet der längste Abschnitt verläuft. Schließlich wurden die Grenzanlagen, die um und durch Berlin führen und die höchsten Preise erzielen dürften, aus den Verhandlungen herausgenommen. Sachsen stimmte darauf dem thüringischen Vorschlag grundsätzlich zu. Die Detailverhandlungen zogen sich jedoch hin und kamen erst nach dem Regierungswechsel auf Bundesebene 2005 wieder in Gang. Voraussichtlich noch 2006 soll das abschließende Abkommen über das „Grüne Band“ unterzeichnet werden.

Anlässlich einer Konferenz zu „Perspektiven des Grünen Bandes“ in Bonn im Juli 2003 übernahm Michail Gorbatschow die Schirmherrschaft für das Projekt. Dort wurde auch die weiter gehende Vision des European Green Belt öffentlich bekannt gemacht.

Umsetzung

2001/2002 wurden die Flächen und die dort lebenden Tiere erfasst, finanziell unterstützt vom Bundesamt für Naturschutz und vom Bundesumweltministerium. Die Untersuchung bestätigte die Ausnahmestellung des Grünen Bands als eine Kette besonders wertvoller Biotope.

Wie der BUND berichtet, wurden 109 verschiedene Biotoptypen erfasst, von denen die Hälfte auf der Roten Liste Deutschlands steht. 28 % des Grünen Bandes sind als Naturschutzgebiete geschützt, 38 % sind als sogenannte FFH-Gebiete ausgewiesen. Aus den Daten wurden Schwerpunktgebiete – meist von nationaler Bedeutung – ermittelt, die die Kernzonen des Biotopverbundes bilden. Daneben wurde deutlich, dass sehr viele Naturschutzgebiete entlang des Grünen Bands liegen, die für den Biotopverbund wichtig sind.

Im Juni 2003 fand am Grünen Band in Zusammenarbeit mit dem Magazin GEO der „Tag der Artenvielfalt“ statt. 500 Experten kartierten in 24 Stunden mehr als 5200 verschiedene Tier- und Pflanzenarten im Grünen Band, darunter auch Arten, die bereits als ausgestorben galten.

Biotope und Tierarten

Das Grüne Band ist ein Querschnitt durch fast alle deutschen Landschaften, von norddeutschen Niederungsgebieten bis zu Mittelgebirgen. Daher finden sich dort vielfältige Biotoptypen wie z.B. Brachflächen, verbuschte Bereiche, Altgrasfluren, Pionierwald, Gewässer, Feuchtgebiete und Moore.

Die Vielfalt der Landschaft ist ein wichtiges Rückzugsgebiet und Heimat für viele Tier- und Pflanzenarten: Seltene Orchideen wie Frauenschuh, die Keiljungfer (eine Flussjungfer), das Braunkehlchen, der Neuntöter, der Schwarzstorch, der Eisvogel und der Fischotter.

 


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Duderstadt

Geographie

Duderstadt liegt im Untereichsfeld im südlichen Harzvorland, nahe der Landesgrenze zum Freistaat Thüringen. Wegen seiner fruchtbaren Böden wird das Umland bereits seit dem Mittelalter auch als Goldene Mark bezeichnet. Etwa 10 Kilometer südöstlich der Stadt liegt das thüringische Ohmgebirge, rund 20 Kilometer nordöstlich der Harz. Durch die Stadt fließen die Flüsse Hahle und Brehme.

Stadtgliederung

Die Mittelstadt Duderstadt umfasst neben der Kernstadt noch 14 Anfang der 1970er Jahre eingemeindete Ortsteile (siehe Navigationsleiste). Von den knapp 23.000 Einwohnern leben rund 10.000 in der Kernstadt und 13.000 in den Ortsteilen.

Wappen

Das Duderstädter Wappen geht auf ein seit 1255 nachweisbares Stadtsiegel zurück. Es zeigt in rotem Feld übereinander zwei schreitende, herschauende goldene Löwen, von der Wappenurkunde Leoparden genannt, mit blauen Zungen. Das Wappen ist dem Siegel des damaligen Landesherrn Albrechts I. von Braunschweig nachgebildet. Auch nach dem Übergang in Mainzische Landesherrschaft (Mitte des 14. Jahrhunderts) blieben die Löwen das Zeichen der Stadt und die Farben Blau und Gold die Stadtfarben.

Geschichte/ Mittelalter

Duderstadt wurde am 16. September 929 erstmals urkundlich erwähnt. 974 kam der Ort an das Stift Quedlinburg, das ihn 262 Jahre verwaltete. 1237 wurde Duderstadt als Lehen an den Landgrafen Heinrich Raspe von Thüringen gegeben, nur 10 Jahre später kam es als Lehen an Otto das Kind, einem Enkel Heinrichs des Löwen. Duderstadt blieb etwa ein Jahrhundert unter welfischer Herrschaft. Zu Beginn dieser Zeit, in den Jahren um 1250, ist es zur Stadt geworden. Gefördert von den Braunschweiger Herzögen erlebte es einen anhaltenden Aufschwung.

So wurde die junge Stadt im Spätmittelalter zu einem bedeutenden, wohlhabenden Ort. Dies nicht zuletzt durch seine Lage an der Kreuzung zweier wichtiger Handelsstraßen: einer Nord-Süd-Route, die „Nürnberger Straße“, von Italien zu den Hansestädten in Nordeuropa sowie einer West-Ost-Verbindung aus dem belgischen Raum über Köln und Leipzig weiter nach Osteuropa. Die Duderstädter Kaufleute betrieben einen weitreichenden Handel; nachgewiesen sind Reisen bis nach Nowgorod.

In den Jahren 1334 bis 1366 traten die welfischen Herzöge der Linie Grubenhagen Duderstadt wegen notorischen Geldmangels schrittweise an die Erzbischöfe von Mainz ab. Für die Stadt begann damit eine Zeit von etwa 450 Jahren Mainzer Herrschaft. Unter den neuen Landesherren setzte sich der Aufstieg der Stadt fort. Sie wuchs über den Ring der Befestigungsanlagen hinaus, ihr wirtschaftliches und politisches Gewicht nahm zu. In den Jahrzehnten um 1400 konnte Duderstadt ein beachtliches Territorium (ca. 115 km²) mit 16 Dörfern erwerben. Mit etwa 4000 Einwohnern war Duderstadt damals fast so groß wie Hamburg. Durch die Verlagerung der Handelsstraßen und dem Niedergang der Hanse im 15. Jahrhundert kam es zu Stagnation und schließlich wirtschaftlichem Abschwung. Seit 1450 nahm die Einwohnerzahl spürbar ab, die Finanzlage wurde schwieriger. Trotz dieser Krise konnte die Stadt noch respektable Leistungen erbringen: ein neuer Befestigungsring entstand, die Kirchen wurden vollendet. Das heutige Stadtbild gehört fast in seiner Gesamtheit der Zeit an, die vom wirtschaftlichen Rückgang gekennzeichnet war. So war die positive Kehrseite dieser Medaille, dass sich Duderstadt bis heute ein überwiegend mittelalterliches Stadtbild aus Fachwerkhäusern bewahren konnte, wie es in dieser Geschlossenheit nur noch selten zu finden ist.


Geschichte / Neuzeit

Bis zum 30-jährigen Krieg konnte die Lage insgesamt wohl noch als nicht ungünstig bezeichnet werden. Doch katastrophale Einbrüche durch Kriege (insbesondere den 30-jährigen Krieg 1618-1648 und den Siebenjährigen Krieg 1756-1763), Krankheitsepedemien und schließlich die zunehmende Abgrenzung der umliegenden Staaten verhinderte eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung.

Im 19. Jahrhundert geriet Duderstadt endgültig in eine Randlage. Von 1816 bis 1866 lag die Stadt an der neuen Grenze zwischen Hannover und Preußen, die mitten durch das Eichsfeld führte. Als mit dem Bau der Eisenbahnen neue Verkehrslinien entstanden, blieb die Stadt abseits der Hauptlinien. Erst Jahrzehnte später, in den Jahren 1887/89, erhielt Duderstadt durch die Bahnstrecke Wulften-Leinefelde Anschluss an die Hauptbahnen Südharzstrecke und Halle-Kasseler Eisenbahn. Von 1907 bis 1931 hatte Duderstadt mit einer mehrjährigen Unterbrechung auch Anschluss an die Schmalspurbahn Gartetalbahn nach Göttingen, die bis Ende der 1950er Jahre noch von Göttingen bis Rittmarshausen betrieben wurde.

Mit dem endgültigen Verlust der ursprünglich günstigen Verkehrslage waren grundlegende Weichenstellungen erfolgt. Die Standortbedingungen waren und blieben für die Industrie in Duderstadt äußerst ungünstig. Neue Arbeitsplätze entstanden in unzureichendem Maß, nur wenige Betriebe konnten sich auf Dauer halten. Die Entstehung von Wandergewerben, Saisonarbeit in anderen Städten und starke Abwanderung waren die Folge.

Ab 1885 bildete die Stadt mit den zur preußischen Provinz Hannover gehörenden Dörfern des Untereichsfeldes den Landkreis Duderstadt.

Zur Zeit der Hitlerdiktatur war das Eichsfeld nie eine Hochburg des Nationalsozialismus. Bei der Reichstagswahl 1933 erhielt die NSDAP im Kreis Duderstadt nur 26 % der Stimmen, in der Stadt Duderstadt selbst 33,9 % (zum Vergleich: Göttingen 51 %, Reichsdurchschnitt 44 %). Dies hatte jedoch nicht zur Folge, dass sich die Duderstädter in der Folge dem Nationalsozialismus versagten. So kommt z.B. der Historiker Dieter Wagner im Eichsfeld-Jahrbuch 2000 zu dem Ergebnis: „Gravierende Unterschiede in der Haltung der Bevölkerung gegenüber dem Nationalsozialismus waren zwischen dem Untereichsfeld und dem Reich in den Friedensjahren der nationalsozialistischen Herrschaft nicht mehr festzustellen. Man richtete sich ein und fast alle machten mit!“ Auch in Duderstadt wurden Gegner des Regimes verfolgt und nach Deutschland deportierte Ausländer und Häftlinge von Konzentrationslagern mussten Zwangsarbeit leisten. Von November 1944 bis April 1945 unterhielt das KZ Buchenwald in Duderstadt ein Außenkommando, in dem 755 jüdische Ungarinnen Zwangsarbeit leisten mussten. Auch in Duderstadt hat die kleine jüdische Gemeinde nicht überlebt. In der sogenannten Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 war ihre Synagoge in der Christian-Blank-Straße zerstört worden. Ein Gedenkstein auf dem Stadtwall erinnert heute an dieses Ereignis.

Nach dem Krieg rückte Duderstadt durch die Schließung der Grenze zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR schließlich in eine extreme Randlage. Die Bahnstrecke nach Leinefelde wurde im Zuge der Grenzziehung stillgelegt, der Abschnitt nach Wulften folgte am 26. Juli 1974. Es ist trotzdem gelungen, wichtige Industriebetriebe in Duderstadt anzusiedeln. Auch ist die Eingliederung Tausender Vertriebener und Flüchtlinge geglückt.

1973 kam Duderstadt mit fast allen anderen Gemeinden des Landkreises Duderstadt zum neu gebildeten Landkreis Göttingen.

Am 10. November 1989 wurde um 0:35 Uhr der Schlagbaum am Grenzübergang Gerblingerode nach Westen geöffnet. Bis zum Nachmittag kamen mehr als 6000 DDR-Bürger in über 1500 Fahrzeugen nach Duderstadt, bis zum Jahresende wurden es 700.000 Menschen.

Die Sage von der Namensgebung

Drei Brüder haben Duderstadt gebaut und als sie damit fertig gewesen sind, haben sie der Stadt auch einen Namen geben wollen. Nun haben sie sich aber nicht darüber einig werden können, wer von ihnen einen solchen geben sollte, und so hat der erste zum zweiten gesagt: „Gib du der Stadt den Namen“, und der hat zum ersten gesagt: „Gib du der Stadt den Namen“, und ebenso hat der’s wieder zum dritten gesagt, und der hat’s ihm mit denselben Worten zurückgegeben und da haben sie sich kurz entschlossen und die Stadt Duderstadt genannt.

 


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Gewerbegebiet Vöhrewiesen

In Ebergötzen gibt es das Gewerbegebiet „Vöhrewiesen“. Dieses liegt am Ortsrand der Gemeinde und hat eine direkte Anbindung an die B27 und B446.

Eine Parzelierung ist nicht vorgenommen worden und das Gebiet wird je nach Bedarf weiter erschlossen.

Sämtliche Auflagen der einzelnen Bebauungspläne, Richtpreise, Eigentümer usw. können eingesehen und erfragt werden bei der Gemeinde Ebergötzen, Herzberger Straße 35, 37136 Ebergötzen, Tel. 05507-7310, Fax. 05507-1075,

e-mail: GemeindeEbergoetzen@t-online.de

Tour Wald Wiesen Weizen TEST 3

 

  • berührt die Leisenberger Kiche, quert und führt zum Mäuseturm und weiter zum Hünstollen auf über 400 mm…
  • Und zurück geht“s dann durch das Weißwassertal nach Ebergötzen hin zum Brotmusem und zu Wilhelm Busch.
  • Die Strecke ist nicht ganz leicht. Aber Sie können ja auch zum Hünstollen schieben und genießen den Blick über hin bis zum Northeimer Land…

 

 

Tour Wald Wiesen Weizen TEST 2

 

  • berührt die Leisenberger Kiche, quert und führt zum Mäuseturm und weiter zum Hünstollen auf über 400 mm…
  • Und zurück geht“s dann durch das Weißwassertal nach Ebergötzen hin zum Brotmusem und zu Wilhelm Busch.
  • Die Strecke ist nicht ganz leicht. Aber Sie können ja auch zum Hünstollen schieben und genießen den Blick über hin bis zum Northeimer Land…

 

 

Tour Wald Wiesen Weizen

 

  • berührt die Leisenberger Kiche, quert und führt zum Mäuseturm und weiter zum Hünstollen auf über 400 mm…
  • Und zurück geht“s dann durch das Weißwassertal nach Ebergötzen hin zum Brotmusem und zu Wilhelm Busch.
  • Die Strecke ist nicht ganz leicht. Aber Sie können ja auch zum Hünstollen schieben und genießen den Blick über hin bis zum Northeimer Land…

 

 

Seeburger See

Der Seeburger See, auch das „Auge des Eichsfelds“ genannt, liegt im Landkreis Göttingen, etwa 25 Kilometer östlich von Göttingen, auf 157 m ü. NN. Von Ebergötzen & erreichen Sie den größten Natursee in Niedersachsen auf ausgezeichneten Wanderwegen durch ein wunderschönes Naturschutzgebiet

 

DGH Ebergötzen

Sie suchen Räumlichkeiten zum Feiern, für Sitzungen und Tagungen oder ähnliches ?

Ansprechpartner:

  • Gemeindeverwaltung, Frau Bartus-Deutsch, Tel. 05507 – 7310
  • Beauftragte, Frau Haschke: Tel. 01711 – 100 – 458, cornelia-haschke@t-online.de
  • TelefonNr im DGH 05507 – 91 330

Übrigens finden Sie das Gemeindebüro auch hier im DGH in der Bergstr. 18…

Folgende Räumlichkeiten stehen zur Verfügung:

  • Küche und Theke für Feiern mit ca. 200 Personen
  • Tagungen für 250 Personen möglich
  • Konzerte von Orchestern bzw. Kapellen oder Chören
  • Der Saal kann geteilt werden und somit ist auch die Anmietung des halben Saales möglich.

 

Weiterhin bieten wir an:

  • Vorraum Kegelbahn für bis zu 25 Personen
  • Schützenvorraum für ca. 50 Personen

 

Für alle Räumlichkeiten stehen Theken- und Küchenbenutzung zur Verfügung.

Die Veranstaltungen können in Eigenregie, d. h. Bedienung und Reinigung selbständig, durchgeführt werden. Auf Wunsch und gegen ein entsprechendes Entgeld ist auch die Komplettbetreuung Ihrer Veranstaltung möglich. Bier und alkoholfreie Getränke sind von der Gemeinde zu beziehen, andere Spirituosen können selbst besorgt werden…

Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, diese über das Dorfgemeinschaftshaus zu beziehen…

 


 

Zusatzangebote im Dorfgemeinschaftshaus:

 

Kegelbahn
Doppelbohlenbahn je Stunde        11,00 Euro

Zur Zeit ist noch ein fester Wochenendtermin im Monat (Freitag bzw. Samstag) an Gruppen zu vergeben. Feste Termine in der Woche sind ebenfalls noch zu buchen…

Ansonsten sind Einzelbuchungen nach Absprache mit unserer Beauftragten, Frau Haschke, jederzeit möglich…

Auch für Kindergeburtstage bietet sich ein Kegelnachmittag in unserem Hause an(Die Kinder sollten ein Mindestalter von 9 Jahren haben)…


 

In dem Gebäude befindet sich auch eine Luftgewehranlage. Diese wird von der Schützenkameradschaft Ebergötzen, 1. Vorsitzender Jan Mühlbach, Tel. 05507-979499 betreut, an den sie sich bei entsprechendem Interesse wenden könnten…

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, so stehen wir Ihnen für weitere Rückfragen, bzw. für eine Besichtigung der Räumlichkeiten, gern zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an Frau Haschke oder in der Gemeindeverwaltung an Frau Bartus-Deutsch. Hier können sie dann auch die Miet- und Getränkepreise erfragen…

 

Kindergarten

Der Max und Moritz Kindergarten in Ebergötzen

Der Max- und Moritz Kindergarten ist eine Einrichtung für Kinder im Alter von 0 Jahren bis zum Schuleintritt, in Trägerschaft der Gemeinde Ebergötzen…

wie Sie den Kindergarten erreichen

  • Telefon: 05507 – 2616

welche Betreuungszeiten wir Ihnen bieten

  • Montag bis Donnerstag:  7:30 Uhr bis 15:30 Uhr  (ab 14:00 Uhr altersübergreifend)
  • Freitag:    7:30 Uhr bis 14:00 Uhr  ( bis 15:30 Uhr Sonderöffnungszeit)

was wir für Ihre Kinder bereit stellen

  • Krippengruppe mit zur Zeit 15 Kinder
  • zwei altersgemischten Regelgruppen mit je bis zu 25 Kindern
  • betreut von vier erfahrenen, staatlich anerkannten Erzieherinnen
  • zusätzlich von zwei Kinderpflegerinnen

Spielendes Lernen, lernendes Spielen !

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Themen, Beschäftigungen und Angebote entstehen aus den jeweiligen Fragen, Interessen, Bedürfnissen und Erlebnissen der Kinder, ebenso durch äußere Einflüsse, wie z.B. ein Jahreszeitenwechsel. Das kann in unterschiedlichen Zeitabständen sein, über Wochen, oder auch nur über Tage, gruppenübergreifend, mit allen Kindern, oder in einer kleinen Gruppe.
Wesentliche Ziele unserer Kindergartenpädagogik sind

  • die angstfreie Gewöhnung an neue Erwachsene und Kinder verschiedenen Alters
  • die Entwicklung der Spielfähigkeit als Schlüssel zu weiteren Fähigkeiten, soziale Verhaltensweisen zu erlernen
  • die Ermutigung des Selber-Machens, des Selber-Könnens und der Selbsterfahrung
  • die Förderung und Nutzung kindlicher Neugier als motivierende Kraft des Lernens
  • die Anregung der kindlichen Kreativität
  • die Bereicherung der Sprache und der Kommunikationsfähigkeit aller Kinder
  • die prägende Vorbereitung auf die nachfolgende Schulzeit

Und was wir draußen für die Kinder bieten

Unser naturnahes und kindgerechtes Außengelände mit unterschiedlichen Höhen, unterstützt die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder.

  • ein Kletter – und Spielgerät mit zwei Rutschen
  • eine Hangrutsche
  • Tunnelröhre
  • Wasserlauf und Planschfläche
  • Schaukeln
  • Trampolin
  • verschiedene Sandkästen u.v.a.m

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Übrigens…

Wir schaffen Raum für Ihre Kinder…

Unsere erfahrenen Erzieherinnen schaffen den Kindern einen Raum, in dem spontanes Spiel möglich ist.

  • eine entspannte Spielatmosphäre zu schaffen
  • häufig wechselnde Materialanreize zu geben
  • Spielpartner unterschiedlichen Alters zu ermöglichen

Durch Beobachtung erkennen wir den jeweiligen Entwicklungsstand der Kinder und können Ihnen weitere Impulse für ihre positive Entwicklung geben.

Und was ist denn der “Dini-Club“ ?

Wie wir mit den Eltern zusammen arbeiten

Sehr interessiert ist das Team an einer vielfältigen Zusammenarbeit mit Eltern, Familien, öffentlichen Einrichtungen und Vereinen der Samtgemeinde Radolfshausen.

Wie Sie uns erreichen

 

  • Kindergarten „Max und Moritz“
  • Herzbergerstr. 38
  • 37136 Ebergötzen
  • Telefon: 05507 – 2616
  • Email: kiga-ebergoetzen@gmx.net
  • Leiterin: Heidrun Jahnel

 

Wir stellen für Sie und Ihre Kinder Folgendes bereit:

Mit diesem Angebot für unsere Kinder und deren Familien jeder Nationalität und Konfession, können wir eine pädagogische, von sozialem Verständnis geprägte Aufgabe, bestmöglichst erfüllen.

Und um diese Aufgaben zu erfüllen, hat sich unser bewährtes Mitarbeiterteam für das Konzept des “situationsorientierten Ansatzes“ in Stammgruppen, mit gruppenübergreifenden Angeboten, entschieden.

Unsere Gruppenzimmer sind so eingerichtet, dass die Kinder an verschiedenen Orten individuell und differenziert tätig sein können. Es gibt einen Kreativraum mit Werkstatt, Bewegungsraum, Spielecken, Rollenspielbereich, Bauplatz, Sprach- und Leseecke, Essenraum und vieles andere mehr.

Wir räumen den Kindern nämlich ganz bewusst viele Freiräume und damit Entwicklungsmöglichkeiten ein. Dies, um ihr Streben nach Unabhängigkeit und Eigenständigkeit zu unterstützen.

Im letzten Jahr vor dem Schuleintritt können alle schulpflichtig werdenden Kinder den „Dino – Club“ besuchen. Gezielte spielerische Übungen sollen die Vorfreude auf die Schule wecken und den Kindern bewusst werden lassen, was sie bereits alles können.

Gern informieren wir persönlich über die Inhalte unserer Arbeit und ermöglichen nach vorheriger Absprache allen Interessierten einen Einblick in unseren Kindergarten.

der Hünstollen


Geographie

Der waldreiche Berg befindet sich knapp 1,7 km nordwestlich von Bösinghausen, einem nördlichen Ortsteil von Waake. Er sticht aus der steilen Schichtstufenkante des Göttinger Walds, einem südlichen Teil des Leineberglands, spornartig nach Osten vor. Der Berg ist zum Beispiel von Bösinghausen kommend nur auf Wanderwegen zu erreichen.

Geschichte

Durch Steilhänge an drei Stellen geschützt bot sich das Gelände des Hünstollen für die Errichtung einer Befestigung hervorragend an. Die ungeschützte Westseite wurde durch drei hintereinander gestaffelte Ringwall-Graben-Linien abgeriegelt, wobei der innerste Wall aus dem Versturzmaterial einer Natursteinmauer besteht. Der geschützte großflächige Innenraum diente der Bevölkerung der Umgebung des Bergs mit ihrer Habe als Fluchtburg in unsicheren Zeiten.

Wie die Ergebnisse kleinerer Grabungen von 1905 und 1959 zeigen, finden sich hier nur sporadische Besiedlungsreste. Die zum Teil in der Anlage der Befestigungswälle während der Grabungen erkannte Zweiphasigkeit bestätigte sich durch geborgene Funde: Keramikreste und wenige Metallfunde lassen sich zum einen in die ältere vorrömische Eisenzeit (ca. 500 v. Chr.) zum anderen in das hohe Mittelalter (9.-12. Jahrhundert) datieren.

Heutzutage dient der Hünstollen mit seiner Waldlandschaft und seinem Aussichtsturm der Erholung im Göttinger Stadtwald sowie als Anlaufziel bei der jährlichen Himmelfahrtswanderung der Bösinghäuser und Waaker Jugendlichen.

Aussichtsturm

Auf dem Gipfel des Hünstollen steht in schöner Waldumgebung ein Aussichtsturm. Er wurde vom Göttinger Verschönerungsverein e.V. 1913 errichtet, 1927 ausgebaut und 1972 erhöht.

Von seiner Aussichtsplattform lassen sich in Richtung Osten Teile des Untereichsfelds sowie Teile des Harzes (einschließlich Brocken) überblicken. Nach Südosten blickt man zum Ohmgebirge, in Richtung Süden zum Aussichtsturm Harzblick nahe der Mackenröder Spitze, nach Südwesten zum Kaufunger Wald, nach West-Südwesten zum Gaußturm auf dem Hohen Hagen im Dransfelder Stadtwald und nach Nordwesten zum Solling.

Geografische Daten

Höhe 425 m ü. NN
Lage Niedersachsen, Deutschland
Gebirge Göttinger Wald, Leinebergland

Koordinaten: 51° 34′ 45″ N, 10° 3′ 5″ O


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Vielleicht gelingt es Ihnen ja auch, einmal über direkt bis zum Harz zu sehen. Sie stimmen uns sicher zu:

Allein dafür lohnt der Auspflug zum Hünstollen…



der Hünstollen

In der Festschrift 950 Jahre , 2005 hatte der Autor Wolfgang Busse folgendes zum Hünstollen beschrieben:

Zusammen mit dem Mäuseturm steht der Hünstollen mit seinem Aussichtsturm als ein Wahrzeichen weit über dem Dorf ; er ist sozusagen sein „Hausberg“.

Der Hünstollen (altdeutsch: Hünenstuhl) bildet das östlichen Ende eines Höhenrückens, einem Ausläufer des Göttinger Waldes, der sich von der Burg Plesse im Westen bis zu dem sich 423 m über den Meeresspiegel erhebenden Bergsporn erstreckt. Dieser Bergsporn, der bis auf seinen Zugang vom Westen her nach allen Seiten steil abstürzt und damit eine strategisch günstigen Rückzugsraum bildet, hatte wohl niemals eine länger dauernde Besiedlung.

Archäologische Ausgrabungen haben jedoch Spuren einer Art Fluchtburg schon aus der Zeit ca. 500 v.Chr. nachgewiesen. Eine solche Befestigungsanlage ist auch noch für die Zeit des frühen und hohen Mittelalters festzustellen. Offensichtlich war der Hünstollen ein Rückzugs- und Verteidigungsraum für die in seinem Umfeld siedelnde Bevölkerung immer dann, wenn Gefahr drohte.

Unterhalb des Hünstollens erstrecken sich nach Norden hin die Lippbergwiesen und es öffnet sich das kleine Hochplateau, auf dem liegt. Nach Osten hin geben die dichten Wälder um den Hünstollen herum einen Blick frei auf das Untereichsfeld mit „seinem Auge“, dem „Seeburger See“.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist der Hünstollen zunehmend auch ein beliebtes Ziel für Wanderungen aus der Stadt Göttingen heraus, weshalb vom Göttinger Verschönerungsverein hier schon 1882 ein kleines Schutzhäuschen errichtet wurde. Aber auch für die Holzeröder wurde „ihr“ Berg zunehmend ein beliebtes Wanderziel, vor allem an Festtagen im Frühsommer wie z.B. zu Pfingsten.

Von aus erfolgte deshalb auch bis in die Nachkriegszeit nach 1945 im Sommer eine kontinuierliche Bewirtschaftung an Sonntagen. Der erste Holzeröder Wirt war der Gastwirt Finke vom Struthkrug, der hier 1883 direkt neben der Schutzhütte ein kleines Häuschen errichtete.

1913 bekam der Hünstollen dann eine besondere Attraktion, als durch den Göttinger Verschönerungsverein auf der Spornspitze die Errichtung eines Aussichtsturmes veranlasst wurde. Am Bau beteiligte sich auch der jetzt den Ausschankbetrieb übernehmende Gastwirt Heinrich („Fernanz“) Degenhardt aus . Er übernahm auch die Kosten für die Fundamentierung des Sockels.Die bauausführende Firma war die Zimmerei Heinrich Kolle aus .

Die Kriegsjahre bis 1918 und die folgenden Nachkriegsjahre mit ihrer wirtschaftlichen Not ließen den Wochenendtourismus wieder etwas zurückgehen. Für die Holzeröder blieb es aber quasi eine Pflicht, mindestens einmal im Jahr, im Sommer auch öfter, auf den Berg zu marschieren.

Inzwischen war das Ausschankgeschäft auch fest in den Händen des Gastwirtes Heinrich Degenhardt, der es mit großer persönlicher Leidenschaft betrieb und für Musik und Unterhaltung dort oben insbesondere für das „junge Volk“ sorgte. Er übernahm nach Renovierungen der Schutzhütte und des Turmes 1924 und 1934 (wieder durch die Holzeröder Zimmerei Kolle) auch die Pflege der baulichen Einrichtungen auf dem Hünstollen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war das beliebte Wanderziel angesichts der allgemeinen Notlage und anderer Sorgen der Bevölkerung zunächst nur noch seltener besucht. 1950 wurden jedoch neuerlich Renovierungsarbeiten am Turm und der Hütte durchgeführt, und der Berg wurde nun auch wieder häufiger besucht.

Mitte der 60-er Jahre wurde noch einmal kräftig in den Turm investiert. Zum einen bekam er ein Dach und zum anderen wurde er um sieben Meter erhöht, damit er wieder einen freien Blick über die hochgewachsenen Baumgipfel ermöglichte. Die Arbeiten wurden jetzt schon beinahe traditionell wiederum von der Zimmerei Kolle (jetzt in Nachfolge Fa. Heiner Degenhardt) durchgeführt.

Inzwischen hatte jedoch die Familie Degenhardt schon längst den Gastwirtschaftsbetrieb aufgegeben, und es erfolgte keine Bewirtschaftung mehr. Mit der Zeit verfiel dann auch die Schutzhütte, so dass heute nur noch der Aussichtsturm als besondere Attraktion geblieben ist.

Noch immer aber lohnt sich die Halbtagswanderung vom Dorf hinauf zum Hünstollen. Und wer in sich niederlässt, ist hier eigentlich erst so richtig heimisch geworden, wenn er auch einmal zu Fuß auf dem Hünstollen war.

Autor: Wolfgang Buss. Aus: Festschrift 950 Jahre , 2005 {jgototop}{/jgototop}

was ist neu ?

Wir stellen die Website von Ebergötzen & um…

Neu wird sein:

  • ein anderes CMS, nämlich dann wordpress
  • ein anderes Design / Layout
  • geeigent für alle Art von Browern
  • also eben auch responsive

Sie möchten erfahren, wann wir fertig sein werden ?

Auch wenn es so einfach aussieht, der Aufbau einer neuen Webauftritt ist sehr aufwändig…

Wir geben uns alle Mühe, so schnell als möglich vollständig online zu sein…

Wir können aber die Inhalte der ‚alten‘  Website nichtg einfach übernehmen…

Unsere Empfehlung muss daher lauten:

Besuchen Sie uns bald wieder…

 

oder auch gefragt, was bedeutet denn eigentlich responsive ?

responive bedeutet, das sich Darstellung der Website an den jeweiligen Nutzer anpasst. Oder besser, womit der jeweilige Nutzer die Seite betrachtet…

Dies führt dann dazu, das die Seite immer opitmal dargestellt wird, egal ob auf einem PC-Bildschirm, einem iPhone oder Androit-Handy oder eben auch auf einem Tablet-PC. Lassen Sie sich überraschen…

und was ist sonst in der Bedienung verbessert ?

  • Sie finden immer das Hauptmenü der Site oben, ergal wie weit Sie nach unten scrollen. Und Sie kommen jederzeit wieder mit dem Button unten rechts nach oben, an den Anfang der Seite…
  • und wir werden, so wie hier, häufiger auch Tabellen einsetzen. Damit brauchen Sie dann nicht so häufig in der Seite scrollen…
  • und wir stellen auch im Fussteil jeder Seite ein zusätzliches Menü zur Verfügung…