Hallenplan des TSV

Nachstehend der aktuellen Hallenplan des TSV…

 

Sportangebot des TSV-

Zeit

Montag

17.30 – 18.30

Seniorendamengymnastik
Hannelore Göttinger

18.30 – 19.45

Yoga-Elemente (Kurs-Angebot ab 13.01.14)
Heike Adam

20.00 – 22.00

Volleyball
Sören Steinbach

 
 

Dienstag

17.00 – 19.00

Tischtennis
Silvan Waldmann

19.00 – 21.00

Tanzen/Frauensport
Heike Adam

ab 19.30

Fußball
Jan Bährens

 
 

Mittwoch

09.00 – 10.00

Gesundheitssport
Marion Degenhardt

16.00 – 17.00

KinderTurnen

19.00 – 21.00

Linedance
Sonja Schwoch

 
 

Donnerstag

9.00 – 10.00

Frauengymnastik
Simone Dankenbrink

18.00 – 19.30

JuJutzu Angänger und Kinder
Fortgeschrittene und Erwachsene
Dennis Eckermann

19.30 – 20.30

Stepp-Aerobic (Kurs-Angebot)
Cornelia Heinrichs

 
 

Freitag

ab 19.00

Fußball
Jan Bährens

19.30 – 20.30

Zumba® (Kurs-Angebot)
Aurora Kleinert-Jimenez

alle Abteilungen freuen sich über neue Gesichter :-)

Außerdem wird im TSV auch Tennis gespielt!
Wer Interesse hat, kann sich mit
Karl Preuße Tel. 05594-8434
in Verbindung setzten.

M.G.V. „Waldesgrün“ von 1892 Holzerode e.V.

Der MGV Waldesgrün ist ein Chor aus …

Gegründet wurde er 1946 als „Männergesangverein Waldesgrün“ in der Gastwirtschaft „Zur Linde“ der Familie Rühling. Die Vorläufervereine waren der MGV (gegründet am 2. Dezember 1892), der Arbeitergesangverein „Waldesgrün (gegründet am 1. Mai 1925) und der Männergesangverein (1933 Zwangszusammenschluss der beiden vorherigen Gesangvereine).

 

Vorstand

  • 1. Vorsitzender Holger Bährens
  • 2. Vorsitzender Willy Kleinitzke
  • Schriftführer Uwe Behmke
  • Schatzmeister Frank Schwarzer

Besondere Aktivitäten

Durchführung von Chorkonzerten, Pflege des allgemeinen deutschen und internationalen Liedgutes, Beiträge zu kulturellen Veranstaltungen innerhalb und außerhalb des Ortes, Freundschaftsbeziehungen zu vielen Vereinen, insbesondere zum MGV Moorenbrunn bei Nürnberg und zur „Liedertafel“ Uder bei Heiligenstadt.

 

Anschrift des M.G.V.

M.G.V „Waldesgrün“ von 1892 e.V.
Waaker Stieg 4
37136

 

der M.G.V geht auf Reisen…

Für die gebuchten aktiven Sangesbrüder des M.G.V., die mitreisenden Gäste und auch die Begleitung durch die Lebenspartner gehts es nun bald auf die Reise nach Moorenbrunn…

Am 23.Mai startet dann nämlich der Bus Richtung Nürnberg zum befreudeten Männerchor in Morrenbrunn…

Wilhelm-Busch-Grundschule

Die Wilhelm-Busch Grundschule ist eine einzügige Grundschule in Ebergötzen in der Samtgemeinde Radolfshausen. Sie liegt sehr idyllisch direkt neben dem Brotmuseum und ist von viel Grün und zahlreichen Spiel- und Sportmöglichkeiten umgeben.

Die Schule ist eine Offene Ganztagsschule mit einer Betreuungszeit von 7.45 Uhr bis 15.15 Uhr an allen fünf Wochentagen. Nach einem warmen Mittagessen und betreuter Hausaufgabenzeit können die Kinder frei spielen oder an einem der Angebote (z.B. Musical, Werken mit Holz, Sport, Kochen und Backen) teilnehmen.

Kinder aus allen Dörfern der Samtgemeinde Radolfshausen können unsere Schule besuchen.

Unsere Schule verfügt über vier große, helle Klassenräume, einen Raum für Förderunterricht, eine Aula, die auch als Musikfachraum genutzt wird, zwei Küchen, eine Mensa und einen Betreuungsraum. Ein Fachraum wird als „Forscherwerkstatt“ eingerichtet und kann für den naturwissenschaftlich-mathematischen Unterricht genutzt werden.

Die Schule kann für die Sportstunden die benachbarte Turnhalle und die Sportanlagen des TSV Ebergötzen nutzen. Jedes Jahr findet ein Sport- und Spielfest mit Bundesjugendspielen statt.

Den Apothekergarten des benachbarten Brotmuseums können die Klassen für die Schulgartenarbeit nutzen. Im Garten des Brotmuseums feiern wir unser alljährliches Brotfest. Die Grünanlagen rund um die Schule dienen als „grünes Klassenzimmer“.

Die individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Talente der Kinder fördern wir z.B. durch Vorlesewettbewerbe, Teilnahme an der Niedersächsischen Mathematikolympiade und dem Wettbewerb “Känguru der Mathematik”, in Englisch-Arbeitsgemeinschaften, an Forschertagen oder mit der Teilnahme an sportlichen Ereignissen wie dem Göttinger Frühjahrsvolkslauf und dem NTV-Schultenniscup. Wir sind Kooperationsschule der BG Göttingen.

Wir tauschen uns mit unserer Partnerschule in Tansania aus, besuchen außerschulische Lernorte und laden Experten in die Klassen ein, von denen die Kinder lernen können.

Wir haben eine übersichtliche und gepflegte Homepage, auf der Sie viel Interessantes und Termine finden: Besuchen Sie uns gern am Tag der offenen Tür. Sie sind herzlich eingeladen!

Kontakt:
Wilhelm-Busch-Grundschule
Göttinger Straße 1
37136 Ebergötzen

Telefon: 05507-1288 / Fax: 05507-979230
E-Mail: wilhelm-busch-schule-e@t-online.de
Homepage: wilhelm-busch-grundschule-ebergoetzen.de

Kalischacht

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Im Jahre 1912 wurde zur gleichen Zeit wie in Reyershausen auch in der Holzeröder Feldmark eine „Teufe-Kali-Förderpumpe“ (teufen“ = ein Loch bohren) eingerichtet, und es wurden Versuchsbohrungen nach Kalisalz durchgeführt. Die Pumpe stand auf „Sindrams Acker“, genau auf dem Eckgrundstück zwischen Billingshäuser und Spanbecker Weg.

Das laute Bohren konnte man bis ins Dorf herunter hören. Man war auch sehr tief gekommen (3 bis 5 Meter mehr als in Reyershausen). Auch der Befund war sehr gut, die Qualität des Salzes sogar deutlich besser als der Fund in Reyershausen.

Die Bohrungen in und die Einrichtung einer möglichen Förderstelle hier in der Gemarkung standen im Zusammenhang mit der Planung der Reichsbahn, eine Bahnverbindung zwischen Nörten-Hardenberg und Duderstadt einzurichten. Das Projekt wurde dann aber wegen des zu großen Höhenunterschiedes im Verlauf der Strecke fallen gelassen.

Damit musste auch der Plan eines Standortes für einen Kalischacht in aufgegeben werden, und der Kalischacht kam nach Reyershausen; dort wurde 1915 mit der Förderung begonnen. Die Holzeröder Arbeiterschaft war hierüber wenig erfreut, musste sie doch jetzt zu den begehrten Arbeitsplätzen im Kalischacht Reyershausen täglich einen längeren Weg zu Fuß bzw. mit dem Fahrrad bewältigen.

Die Bauern waren mit dieser Entwicklung jedoch sehr zufrieden. Sie hatten befürchtet, Land hierfür hergeben zu müssen. Die Ergebnisse der Probebohrungen (des „Teufens“) wurden in dicken Glasröhren in der Schule in aufbewahrt und der damalige Lehrer Peter machte den Vorgang immer wieder zum Gegenstand seines Unterrichts.

Ja, was wäre aus geworden, wenn die Reichsbahn die Verbindung Nörten-Duderstadt über gebaut hätte und der Kalischacht (auch) nach gekommen wäre? Man weiß es nicht, wie der Ort sich entwikkelt hätte. Eins steht aber fest, es hätte die gute Chance bestanden, dass die Gemeinde auch so reich geworden wäre, wie man dieses immer für die Reyershäuser annimmt und behauptet. Eine schöne Illusion!?

Nach einer Aufzeichnung aus der Familienchronik von Eduard Finke. Überarbeitung und Ergänzung: Wolfgang Buss. Aus: Festschrift 950 Jahre , 2005

das Europäische Brotmuseum

brotmuseum  1Das Europäische Brotmuseum stellt die Geschichte eines unserer Grundnahrungsmittel besonders interessant dar…

Nämlich zum Brot, seiner Entwicklung und den vielfältigen Zubereitungsarten…

Dazu bietet das Europäische Brotmuseum tiefe Einblicke. Seien Sie einfach nur neugierig…

Europäisches Brotmuseum e.V.
Geschäftsführer Wilhelm Bruinjes
Göttinger Straße 7
37136 Ebergötzen
Telefon (05507) 999498
Fax (05507) 999594 zur Website ->
  oder hier klicken und erfahren, was Andere zum Brotmuseum schreiben…  

die Mühlen in Holzerode

Im Jahre 1744 wurde die „Schnursmühle“ an der Lindenbrücke (die Gegend entlang der Baches Bever unterhalb des früheren Sportplatzes am Osterholz) von Heinrich Andreas Schnur erbaut. Er musste für die Genehmigung an die Herrschaft Plesse ein Rauchhuhn, zwei Hähne, sechs Gulden, 24 Pfennig und sechs Heller zahlen.

Bis 1764 lebte Heinrich Andreas Schnur mit seiner Ehefrau Maria Elisabeth, geb. Dunker aus Angerstein, in der „Buschmühle“, wie die Mühle auch genannt wurde. Wie lange die Wassermühle existierte, ist nicht bekannt.

1819 erfolgte jedoch ihre Versteigerung und der Zuschlag an den Müller Carl Traube, der sie aber letztlich doch nicht erhielt, da er den Kaufpreis nicht bezahlte.

Noch heute wird der Bereich um den früheren Standort der Mühle am Beverbach von älteren, einheimischen Holzerödern als „Schnursmühle“ bezeichnet. In den Forstkarten heißt die Stelle „Lindenbrücke“. Der alte Mühlenkanal ist im Wald noch vorhanden.

Eine weitere Mühle, eine (Bock)Windmühle, befand sich wohl bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts in auf „Bauers Berg“ (früher „Rattenstein“ genannt) oberhalb der heutigen Eichstraße. Über diese Mühle ist außer dem Erhalt einer sehr schönen Abbildung leider auch nur wenig bekannt, außer, dass sie auch ökonomische Schwierigkeiten hatte.

Im Jahre 1865, damals im Besitz des Müllers Schwachenstein, war sie z.B. zur Zwangsversteigerung öffentlich ausgeschrieben.

Und eine dritte Mühle im Ort muss wohl im Bereich des Struthkruges gestanden haben. Die Namen der dort anliegenden Straßen „Mühlenstraße“ und „Mühlenbreite“ weisen vielleicht darauf hin. Heute wird die Tradition der Mühlen in unserer Gegend durch die beiden Mühlenmuseen im Ortsteil Ebergötzen, die „Wilhelm-Busch-Mühle“ und das „Europäische Brotmuseum“ mit seinen Mühlen, in hervorragender Weise gepflegt und erhalten.

Überarbeiteter Beitrag aus der Familienchronik des Gastwirtes Heinrich Degenhardt, aus dem Jahre 1941. Überarbeitung und Ergänzung: Wolfgang Buss. Aus: Festschrift 950 Jahre , 2005 {jgototop}{/jgototop}

 

der Wald um Holzerode

Wenn auch unser heutiger Ortsname „“ durch seine erste Silbe einen direkten Zusammenhang mit „Holz“ oder Wald förmlich aufdrängt, was aber nach der ältesten Erwähnung als „Hozzeroth“ und später „Hotzerode“ nicht sein kann, verweist die zweite Silbe „-rode“ (im Mittelalter „-roth“) unmissverständlich auf Wald oder Baumbewuchs, der „gerodet“ worden ist.

Von Natur aus würde und Umgebung Wald sein: Klima, die Höhenlage um 250m ü. NN und die Geographie würden dazu führen. An Baumarten wüchsen hauptsächlich Buche, dann Eiche, Hainbuche, etwas Birke und sonstige Laubmischhölzer. Dies zeigen auch Pollendiagramme des Lutterangers bei Seeburg aus der Zeit vor Christus. Bis zur Völkerwanderungszeit finden sich dort gleichzeitig Getreidepollen, ein Zeichen, dass wenigstens die besseren Böden unserer Gegend von Ackerbautreibenden Vorfahren besiedelt waren.

Ob das ebenso für mit seinen aus Buntsandstein verwitterten leichteren Böden gilt, ist unklar, auch wenn vom Hünstollen Eisen- und Scherbenfunde aus der Zeit um Christi Geburt und aus der Karolingerzeit bekannt sind. Bis etwa 1000 n. Chr. fehlen dann Getreidepollen.

Man muss wohl annehmen, dass die Bevölkerung die hiesige Gegend nach Christus verließ und sich der Wald von der Römerzeit bis etwa 1000 n. Chr. (wieder) stärker ausgebreitet hat. Die „-rode“ Siedlungen sind etwa in der Zeit von 800 bis 1100 n. Chr. in Waldgebieten entstanden.

Für ist das sehr anschaulich aus der Luft nachzuvollziehen: abgesehen von den Wiesen südwestlich des Mäuseturms liegt in einer fast kreisförmigen Wiesen- und Ackergemarkung im Umkreis von etwa 1 km rund um den Ortskern im östlichen Teil des hier voll mit Wald bedeckten forstlichen Wuchsbezirks „Göttinger Wald“.

Der Waldanteil in diesem Landschaftsteil beträgt weit über 50 Prozent (gegenüber einem niedersächsischen Landesdurchschnitt von ca. 21 Prozent und einem Landkreisdurchschnitt von 33 Prozent). Der Wald ist also für unseren mindestens 950 Jahre alten Ort ein wesentliches Element. Das gilt traditionell offenbar bis heute, wenn ein Landschaftsplaner unter anderem feststellte, dass er selten so viel Brennholzstapel in einem Dorf gesehen habe wie hier!

Vielen gab der Wald auch Arbeit und Brot. Zunächst – so zu Beginn der Besiedlung – versorgte der Wald als „Allgemeingut“ die Bevölkerung mit dem notwendigen Bau- und Brennholz. Das mittelalterliche Feudalsystem brachte aber sehr bald Beschränkungen. Zur Sicherung ihrer eigenen Versorgung beanspruchten und belegten die Landesherren (bei uns: die Herren von Plesse) den Wald mit eigenen „Hoheitsrechten“ und überließen der Bevölkerung nur die zum täglichen Leben minimal notwendigen Holz- und Weidenutzungen.

Bei der rasch steigenden Bevölkerungszahl war aber bald die Grenze erreicht: es wurde zuviel gehauen und geweidet im Verhältnis zu dem, was nachwuchs. Man war gezwungen, sich Gedanken um die künftige Holzversorgung zu machen und erfand in der (Holz-)Not – als erste in der Welt – die Nachhaltigkeit. So wurde in Deutschland im 14. Jhdt. erstmals Wald gesät (Nürnberger Reichswald 1368). In unserem Gebiet mit geringerer Bevölkerungsdichte und relativ mehr Wald bewirtschaftete man diesen hauptsächlich als „Niederwald“ (das bedeutet: der Wald wird in etwa 30-jähriger Rotation und kleineren Parzellen wiederkehrend vollständig abgehackt und der Nachwuchs sich selbst überlassen; es entstand so mit der Zeit ein „Stockausschlagwald“, soweit er nicht vom Weidevieh abgefressen wurde), und begnügte sich Jahrhunderte lang mit dieser etwas primitiveren Art Nachhaltswirtschaft.

die Hölle

im Jahre 1581 wurde die Ziegelhütte auf der Hölle (gelegen an der heutigen B 446 ca. 1 km südlich von ) vom plessischen Amtmann Hesse erbaut und belehnt, d.h., dass den Besitzern Holz zum Brennen der Ziegel zur Verfügung gestellt sowie der Abbau von Kalk und Gips genehmigt wurden. Kohle kannte man damals noch nicht. Es wurden auch noch keine Backsteine gefertigt. Das Holz musste selbst gehauen werden, ein Teil sogar unentgeltlich. Es war auch Land bei der Ziegelhütte, Lehmland.

Der Herrschaft Plesse musste für das Lehn Ziegel, Kalk und Gips für einen geringen Preis geliefert werden. Ich (Heinrich Degenhardt) hatte noch einen Lieferungsvertrag, den ich aber der Familie Kasten, jetzt wohnhaft in Herzberg, übergeben habe.

Der Besitzer der Hölle musste eine schriftliche Erklärung abgeben, in der er garantierte, dass die Ziegel 12 Jahre nicht bersteten, abblätterten und dergleichen; er haftete hierfür mit seinem ganzen Vermögen. Ebenso war der Fuhrlohn für die Ziegel, den Kalk und den Gips vorgeschrieben.

Der erste Besitzer war Hartmann, dann kaufte sie 1654 Damm, dessen Nachkommen noch heute in Krebeck leben. Damm war 132 Jahre im Besitz der „Hölle“. Am 31. Juli 1786 verkaufte Damm die Ziegelhütte an Philipp Fink, dem diese am 6. März 1805 als „Erblehn“ übertragen wurde.

Fink verpachtete die Ziegelhütte an Joh. Ignaz Wand und dessen Ehefrau zu einem Pachtzins von 1200 Talern jährlich. Wand kaufte später dann auch die „Erblehnhütte“ von Fink und verkaufte sie mit Zustimmung des Fürsten Rotenburg am 23. September 1813 wiederum an Friedrich Heine aus Renshausen für 1.400 Taler (der Lehnsbrief hierfür wurde am 12. Januar 1814 ausgefertigt).

Aber schon 1815 kaufte Ignaz Wand die Ziegelei für jetzt schon 1.600 Taler wieder von Heine zurück. Damit hatte jetzt auch erstmalig ein Holzeröder die Ziegelei im Besitz, denn Wand lebte nun im Ort, starb hier 1829 und wurde auch hier begraben.

Die Witwe Wand verpachtete zunächst die „Hölle“ an Heinrich Freye; das im Pachtvertrag festgestellte Inventar wurde von meinem Urgroßvater, dem Schulzen Andreas Degenhardt, und dem Vormund der Witwe Heinrich Klinker am 4. August 1829 aufgenommen.

Der Nachfolger der Familie Wand als Besitzer der Ziegelei wurde Harth aus Renshausen, der damit 1840 belehnt wurde. Nach dessen Tode heiratete die Witwe Harth Johannes Kasten aus Renshausen, der damit in den Besitz der Ziegelei kam. Im Jahre 1900 verkaufte Kasten die Ziegelei mit 17 Morgen Land für 19.000 RM an die Gebrüder Rudolf aus Krebeck.

Die Rudolfs verkauften die Ziegelei dann im Jahre 1928 weiter an die Gemeinde für 28.000 RM, die damit die Arbeitsplätze im Ort sichern wollte. Aber schon im Jahre 1934 musste die Gemeinde die Ziegelei zurückverkaufen, und zwar an die vormaligen Besitzer Rudolf aus Krebeck mit 50 Prozent Verlust für 14.000 RM. Die nationalsozialistische Gemeindeführung war nicht in der Lage, den Betrieb rentabel zu führen.

Schon bald danach verkaufte aber Rudolf die Ziegelei neuerlich an die hannoversche Firma Schriever & Co., die den Produktionsbetrieb zwar auch in den Kriegszeiten aufrecht erhielt, 1944 dann jedoch schließen musste. Erst im Jahre 1954 wurde der zwischenzeitlich stillgelegte Betrieb wieder aufgenommen.

Mitte der 50-er Jahre übernahm der Hannoveraner Unternehmer Rademacher den Betrieb von den Schrievers und führte ihn bis zur seiner Aufgabe um das Jahr 1970 herum.

Hierbei war die Ziegelei immer auch ein wichtiger Arbeitgeber für den Ort, in dem ab 1960 auch die ersten Gastarbeiter aus Italien arbeiteten – eine Sensation in , an die man sich aber schnell gewöhnte. Die Ziegelei „Hölle“ war in der Geschichte des Ortes die einzige industrielle Produktionsstelle.

Vollständigkeitshalber sei noch erwähnt, dass in der „Hölle“ nicht die einzige Ziegelei in der Gemarkung von stand. Nachgewiesen ist eine zweite Ziegelei, die auf dem Gelände des jetzigen Schützenhauses am Osterholz zumindest um das Jahr 1900 u.a. von dem „Großbauern“ Wagner betrieben wurde (Wagner war damals Eigentümer des Hofes auf dem jetzigen Grundstück Dorfstraße Nr. 10, früher Heinemann).

 

(überarbeiteter und ergänzter Beitrag aus der Familienchronik des Gastwirtes Heinrich Degenhardt, , aus dem Jahre 1941) Überarbeitung und Ergänzung: Wolfgang Buss. Aus: Festschrift 950 Jahre , 2005 {jgototop}{/jgototop}

 

der Mittelpunkt Deutschlands

 

der Mittelpunkt Deutschlands

Der Mittelpunkt Deutschlands verschob sich mit den Grenzveränderungen des Versailler Vertrags 1918 und der Abtretung der Ostgebiete 1945 bzw. 1990. Betrachtet man statt Deutschland nur die Bundesrepublik, so haben sich deren Grenzen und folglich ihr Schwerpunkt mit der Wiedervereinigung 1990 verschoben.

Berechnungsmodelle

Für die Berechnung des Mittelpunktes lassen sich verschiedene Modelle anwenden. Je nach verwandtem Modell ergeben sich unterschiedliche Ergebnisse…

Der Mittelpunktstein in Krebeck

Dieser Mittelpunkt Deutschlands wurde mit Hilfe eines dreidimensionalen Modells ermittelt. Für seine Festlegung werden auch alle Unebenheiten in Form von Polygonzügen hinzugezogen. Er liegt in der Gemeinde Krebeck (Landkreis Göttingen, Niedersachsen). An dieser Stelle wurde auf einem markanten Stein eine Informationstafel über diesen Mittelpunkt Deutschlands angebracht. *

(*) Wir haben diesen Text unter der freien GNU-Lizenz für freie Dokumentation von wikipedia.org entnommen…

  

Thiershäuser Teiche

 

Die Teiche sind aber auch von einem Waldparkplatz an der Strasse nach Gillersheim auf Waldwegen bequem auf Schuster’s Rappen zu erreichen. Dafür sollten Sie rund 30 Minuten einplanen…

Das Gebiet besteht aus größeren Teichen und ausgedehnten Schilfflächen. Es gehört zum FFH-Gebiet „Sieber, Oder, Rhume“ (Schutzgebietssystem natura 2000). Eine reizvolle Oase der Ruhe und Erholung.

Da die Thiershäuser Teiche weitgehend in ihrem ursprünglichen Zustand belassen wurden, stellen sie heute ein häufig frequentiertes Ausflugsziel für Wanderer und Radfahrer dar.

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So hat man von der Veranda der Gaststätte ‚Wirtshaus am Thiershäuser Teich‘ haben Sie einen wunderschönen Blick auf den See. Erfragen Sie die Öffnungszeiten hier:

Wirtshaus am Thiershäuser Teich

Thiershausen 2
Krebeck

 

 

die Burg Plesse


Die Burg Plesse ist sowohl mit dem Auto als auch auf Wanderwegen gut zu erreichen. Besonders zu empfehlen ist der Wanderweg von oberhalb von Billingshausen. Dies mit einem grandiosen Ausblick auf den Harz

Lage

Die Ruine der Burg Plesse steht im äußersten Nordwestteil des Göttinger Walds. Sie befindet sich auf einem etwa 350 Meter hohen Bergsporn bzw. Südwestausläufer des 386 Meter hohen Wittenbergs östlich des Fleckens Bovenden bzw. oberhalb und östlich von dessen Ortsteil Eddigehausen. Ein paar Kilometer westlich verläuft in Süd-Nord-Richtung ein Abschnitt der etwa 200 m tiefer im Leinegraben fließenden Leine.

Baubeschreibung

Die Burg Plesse wurde auf einem Felsen aus hellem Muschelkalk errichtet. Daher stammt wahrscheinlich auch ihr Name Plesse, der für hell (von Blässe) steht. Der Bergfried der Anlage hat heutzutage eine Höhe von 23 Meter bei 15,26 Meter Durchmesser (auf der Höhe des Burghofes), die Turmmauern haben eine Stärke von bis zu 4,24 Meter.

Der untere Bereich des Bergfried ist aus regelmäßigen Steinquadern errichtet und stammt noch aus dem 12. Jahrhundert, das darüberliegende unregelmäßige Bruchsteinmauerwerk und der Zinnenkranz wurden bei den Restaurierungen des 19. Jahrhunderts ergänzt. Daneben existiert noch der 22 Meter hohe kleine Turm, der mit einem Durchmesser von gut 7 Meter erheblich schlanker ist und mit 2,25 Meter Mauerstärke im unteren Bereich auch deutlich weniger wehrhaft. Dieser Turm wurde als Wartturm an der exponiertesten Stelle des Bergsporns errichtet und wird auch als „Sydekum“ (Sieh dich um) bezeichnet. Der Zutritt zu beiden Türmen war ursprünglich nur über eine Pforte in etwa 10 Meter Höhe möglich.

Erhalten bzw. im 19. und 20. Jahrhundert restauriert sind außer den beiden Türmen noch der Burggraben, das untere (äußere) Tor, das mittlere Tor mit Pforthaus und auf der Hauptburg das sogenannte „Steinhaus“ und die Ruine der Kapelle. Auch von den Außenmauern sind noch erhebliche Reste erhalten, so die Mauer des „Caningartens“ in der Vorburg und Teile der Eckbastionen „Eichsfeld“ und „Catzengarten“.

Der heutzutage zugeschüttete Burgbrunnen wurde tief hinunter in den Felsen geschlagen. Einer Überlieferung zufolge soll vom Brunnen aus ein unterirdischer Gang zur Quelle Mariaspring geführt haben. Tatsächlich gab es einen Gang, über den Akten aus dem Jahre 1802 berichten. Der Gang wurde im Ort Eddigehausen, der unterhalb der Burg liegt, gefunden und verband die Burg mit dem Keller eines Wohnhauses der Domäne.


Geschichte/ Mittelalter

Die Burg Plesse wurde 1015 als Hausgut durch den Paderborner Bischof Meinwerk an Paderborn übertragen. Etwa 1138 wird Hermann II. von Winzenburg als Graf von Plesse bezeichnet. Seit 1150 ist sie Sitz der Edelherren von Plesse, die sich nach der Burg benannt haben. Kaiser Heinrich VI. tauschte 1192 die Burg Plesse gegen die Burg Desenberg bei Warburg (Westfalen) ein. Der Tausch wurde jedoch schon 1195 wieder rückgängig gemacht.

Im Jahre 1447 trugen die Herren von Plesse ihren Eigenbesitz dem Landgrafen Ludwig von Hessen zu Lehen auf. Der Grund dafür ist in der Zersplitterung des Herzogtums Braunschweig-Göttingen zu finden. Die führenden Adelsfamilien konnten sich den bedrängenden Auseinandersetzungen der Pfandinhaber nicht entziehen. Sie suchten deshalb Schutz und Rückhalt bei einem anderen Landesherren.

Geschichte / Neuzeit

Im Jahre 1536 wurde in der Herrschaft Plesse, zu der die umliegenden Dörfer gehörten, die Reformation eingeführt. Sie hatte schon zu Beginn durch den aus den Niederlanden geflüchteten Theologen Petrus Noyen van Weert (Wertheim), der von 1536-1540 als Prediger auf der Plesse wirkte, einen reformierten Akzent. Nachdem jedoch Martin Luther persönlich in einem von Dietrich III. angeforderten Gutachten die Lehre des Niederländers als „nicht recht“ beurteilt hatte, kam die Herrschaft Plesse unter den Einfluss einer von Göttingen her lutherisch geprägten Theologie.

Mit Dietrich IV. von Plesse starb 1571 das Geschlecht derer von Plesse aus. Landgraf Wilhelm IV. von Hessen-Kassel übernahm die Herrschaft Plesse als heimgefallenes Lehen. Durch Landgraf Moritz von Hessen-Kassel wurde 1614 in der Herrschaft Plesse das reformierte Bekenntnis durchgesetzt. In den Jahren 1623/24 hielt sich dieser auch mit seiner Familie mehrfach auf der Burg auf. Nach einer Belagerung 1627 wurden Burg und Herrschaft Plesse vorübergehend an den Landgrafen Georg II. von Hessen-Darmstadt abgetreten. 1660 wurde die Burg endgültig aufgegeben und diente fortan den Einwohnern der umliegenden Dörfer als Steinbruch.

Geschichte / Moderne

Johann Wolfgang von Goethe besuchte die Burg Plesse im Jahre 1801. Nach der französischen Besetzung im Jahre 1807 wurde die Herrschaft zum Canton Bovenden im Königreich Westphalen. Nach dem Zusammenbruch des Königreichs Westphalen im Jahre 1813 übernahm das Kurfürstentum Hessen wieder die Herrschaft Plesse.

Durch einen Tauschvertrag zwischen Preußen, dem Königreich Hannover und Kurhessen fiel die Herrschaft Plesse jedoch am 1. Mai 1817 an Hannover. Ab 1821 wurden erste Restaurierungsarbeiten auf der Burg Plesse vorgenommen und in den Jahren 1853 bis 1864 wurde auf Initiative des hannoverschen Königspaares die Burg umfassend restauriert. Weitere Arbeiten folgten 1909.

Geschichte / Heute

Die einstige Zugehörigkeit der Herrschaft Plesse zu Hessen hat in kirchlicher Hinsicht bis heute ihre Spuren hinterlassen. Die evangelischen Gemeinden in den Plessedörfern gehören nicht zur lutherischen Hannoverschen Landeskirche, sondern zur evangelisch-reformierten Kirche.

Seit 1945 ist die Burg Plesse Eigentum des Landes Niedersachsen. Seit 1978 gibt es den Förderverein „Freunde der Burg Plesse e.V.„, der sich der Burgenforschung widmet.


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die Rhumequelle

Die Quelle befindet sich im östlichen Teil des Höhenzugs Rotenberg unweit des nordöstlichen Ortsrands von Rhumspringe und ist von einem Parkplatz in wenigen Minuten erreichbar.

Die Quellschüttung beträgt im Durchschnitt 2000 Liter pro Sekunde. Sinnbildlich gesprochen, könnte jeder Einwohner Deutschlands täglich über zwei Liter Wasser aus der Rhumequelle erhalten. Die Rhumequelle ist somit eine der ergiebigsten Karstquellen Mitteleuropas mit im Winter und Sommer nahezu gleich bleibender Wasserführung. Die Wassertemperatur beträgt ganzjährig konstant 8 bis 9 °C, daher friert der Quellsee im Winter nie ein.

Das Wasser tritt aus einem trichterförmigen Hauptquelltopf mit etwa 500 m² Fläche sowie aus zahlreichen Nebenquellen hervor. Im etwa 7 bis 8 m tiefen Quelltopf schimmert das Wasser grün-bläulich. Ein Indikator für die gute Wasserqualität sind die in der Rhume auch nahe der Quelle lebenden Forellen.

Das Quellgebiet liegt inmitten eines Auenwaldes mit feuchtigkeitsliebenden Bäumen. 1999 wurde der Quellbereich durch das Anlegen von Wegen und einer Aussichtsplattform saniert. Das Quellwasser dient seit 1978 zur Trinkwasserversorung. Die Eichsfelder Energie- und Wasserversorgungsgesellschaft (EEW) entnimmt etwa 1 % des Wassers und versorgt nach einer Aufbereitung damit rund 15.000 Einwohner.

Wasserherkunft

Das Quellwasser stammt nur zu etwa 4 % aus oberirdischem Einzugsgebiet. Der Rest stammt aus unterirdischen Zuflüssen des Südharzer Gipskarstgebiets, das sich zwischen der Quelle und dem Harz erstreckt. In dieses Karstgestein mit unterirdischen Hohlräumen versickert ein Teil der wasserreichen Harzflüsse Oder und Sieber. Die Rhumequelle ist ein „Überlaufventil“ dieses riesigen unterirdischen Wasserspeichers im Karstgestein.

Die enorme Wasserschüttung der Quelle weckte schon früh den Verdacht, dass das Quellwasser aus dem Harzvorland stammen muss. Bereits 1913 fanden Tracer-Versuche statt, um die Fließwege des Wassers zu erforschen. Dabei wurden in etwa 6 bis 9 km entfernte Bereiche der Flüsse Oder und Sieber Farbstoffe gegeben. Etwa 30 Stunden später tauchten diese Farbstoffe in der Rhumequelle wieder auf. Dies war der Beweis, dass das Wasser aus diesen zwei Fließgewässern unterirdisch zur Rhumequelle fließt.

Verlauf

Die Rhume fließt nach ihrer Quelle durch Rhumspringe und danach überwiegend in nordwestliche Richtungen südlich vorbei am Höhenzug Rotenberg unter anderem über Gieboldehausen und Bilshausen nach Lindau und Katlenburg. Schließlich mündet sie etwas nordwestlich von Northeim direkt an der A 7 in die von Süden kommende Leine.

 


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Heinz Sielmann Stiftung

Ziele

  • Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, durch persönliches Erleben an einen positiven Umgang mit der Natur heranführen
  • Letzte Refugien für seltene Tier-und Pflanzenarten erhalten
  • Die Öffentlichkeit für die Natur und deren Schutz sensibilisieren
  • Das Heinz Sielmann-Archiv des Naturfilms aufbauen

Die Heinz Sielmann Stiftung verfolgt damit ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Sie betreibt und unterstützt eine Vielzahl von Biotop- und Artenschutz-Projekten in ganz Deutschland. Außerdem arbeitet sie mit Partnern im europäischen Ausland zusammen.

Förderung

Die Heinz Sielmann Stiftung fördert Projekte außerhalb staatlicher Programme, die nicht der wissenschaftlichen Grundlagenforschung zuzuordnen sind. Die Projektmittel werden in Form von Gesamt-, Anteil-, Festbetrags- oder Fehlbedarfsfinanzierung zur Verfügung gestellt.


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