Reitturnier in Holzerode

IMG_0105nämlich auf der Reitanlage in …

Einfach hier klicken und mehr erfahren…

 

Turnier

( 20.06.2014 – 22.06.2014 )

Die vollständige Ausschreibung finden Sie in der Zeitschrift: Reitsport Magazin

Verbindlich ist nur die genehmigte und gedruckte Ausschreibung!

  • Ort:
  • Landesverband: Hannover
  • Online-Nennschluss: 26.05.2014 18:00 Uhr
  • Online-Nachnennschluss: 19.06.2014 12:00 Uhr
  • Turnierverwalter: Hesse, Michael
 

Auf dem Rücken der Pferde…

Auf der Website der Buschreiter aus , dazu einmal HIER KLICKEN und auf der Geländeseite ein tolles Video, live aus einem Turnier auf der Reitanlage in , aus der Sicht des Reiters. Nämlich aus der:

Helm-Kamera von:

Christoffer Forsberg/SWE beim CIC** /GER mit seiner Stute GLOBUSPORT COPACABANA am 23.06.2013.

 

Ebergötzen rockt mal wieder…

Rockpirat live in Ebergötzen

Nach einem gelungenen Rockfestival im Jahr 2012 veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Ebergötzen in diesem Jahr erneut mit der Band Rockpirat das

„2. Ebergötzen ROCKT“.

 

Am Mittwoch den 28. Mai 2014, dem Tag vor Himmelfahrt, kommt die Band Rockpirat auf den Ebergötzer Festplatz in der Pulvergasse.

Rockpirat – bedeutet handgemachte Rock – und Partymusik aus Mitteldeutschland zum Mitschreien, Tanzen, Schwitzen und Immerwiederfeiern.

Die Band präsentiert einen frischen und frechen Mix gelungener Coverversionen bekannter Hits aus den letzten Jahrzenten und den aktuellen Charts.

Um die Veranstaltung bei jedem Wetter zu ermöglichen, wird auf dem Platz ein Festzelt für Band und Besucher aufgestellt, in dem bereits ab 20 Uhr das Krebecker Eventteam für Musik und reichlich gute Stimmung sorgt.

Am Donnerstag den 29. Mai findet um 9:30 Uhr ein gemeinsamer Gottesdienst auf dem Festzelt statt, hierzu laden wir ebenfalls herzlich ein.

Der Erlös des Rockfestivals wird für die Jugendarbeit in Ebergötzen verwendet. Also seid dabei und rockt mit uns in Ebergötzen!

Näheres zum Schüttenhoff in Holzerode

Seit Anfang des 19. Jahrhunderts ist dieses besondere Heimatfest in nachweisbar, wobei seine Wurzeln sowohl auf das mittelalterliche Schützenwesen als auch auf die beginnende Volksbewaffnung im 17. Jahrhundert zurückzuführen sind.

In jener Zeit sahen sich die Landesherren dazu veranlasst, die Bauern und Bürger mit Schusswaffen auszurüsten, um die Bevölkerung in den Dörfern und ländlichen Ansiedlungen vor den vor allem seit Ende des Dreißigjährigen Krieges herumziehenden räuberischen Banden zu schützen. Zwecks Ausbildung solcher „Landaufgebote“ wurden dann regelmäßig Schießübungen und als Höhepunkte auch Schützenfeste in den Dörfern abgehalten. Die damit den „Schützen“ auf dem Lande übertragende Schutz- und Wehrfunktion hatte zu diesem Zeitpunkt das schon im Mittelalter traditionelle Schützenwesen vor allem der Städte längst verloren.

Die dortigen Schützenfeste mit dem Königsschießen auf den Vogel und die Scheibe, mit volkstümlichen Wettkämpfen sowie Tanz und Musik dienten jetzt nur noch der Unterhaltung und Geselligkeit.

Fast alle Schützengesellschaften entwickelten sich nun zu Traditionsvereinen und die Schützenplätze wurden allgemeine Festplätze.

In einigen Orten Südniedersachsens und im Gebiet der mittleren und oberen Weser nahmen die Schützenfeste jedoch spezielle Formen an, die den Funktionswandel vom 17. bis ins 19. Jahrhundert noch deutlich markierten. Als „Schüttenhöfe“ waren sie zwar auch allgemeine Schützen- und Volksfeste mit Königsschießen und Volksbelustigung; der Ablauf, das Zeremoniell und zusätzliche Programmteile verwiesen aber noch stark auf die ursprüngliche Funktion und Aufgabe der Schulung zur Wehrhaftigkeit.

Im Mittelpunkt stand dabei ein symbolisches „Kriegsspiel“ der militärisch geführten und ausgerüsteten Bürger gegen die von außen eindringenden Banden. Hierbei wurde die gesamte Ortsbevölkerung mit einbezogen.

ist neben Bodenfelde und Nörten-Hardenberg einer der Orte in unserer Region, in dem dieses Fest, hier „Schüttenhoff“ genannt, seit Beginn des 19. Jahrhunderts gefeiert wurde.

Den ältesten Hinweis hierauf gibt ein Kleinod an der Schützenkette der Realgemeinde aus dem Jahre 1837. Der erste Schüttenhoff in fand aber sicherlich schon einige Jahre vorher statt.

Fast 100 Jahre lang verblieb das damals alle fünf bis sechs Jahre gefeierte Fest in unveränderter Form – bis zum Jahre 1913, in dem kurz vor dem ersten Weltkrieg der letzte Schüttenhoff „alter Art“ gefeiert wurde. Über dieses Fest im Sommer 1913 liegen noch Zeitzeugenberichte vor. Danach stand im Mittelpunkt des Festes das Kriegsspiel, das „Barrikadenstürmen“, das am Montag des fünftägigen, von Samstag bis Mittwoch durchgeführten Festes stattfand.

Der genaue Zeitpunkt des Festes wurde ca. vier Wochen vorher vom Bürgermeister – 1913 der legendäre, 34 Jahre amtierende Georg Hartmann – in einer Versammlung aller Bürger auf dem Thieplatz festgelegt (beachte die kurze Vorbereitungszeit gegenüber unseren heutigen Planungen!). Gleichzeitig erfolgte per Wahl die Vergabe der Festämter, wie z.B. der militärischen Dienstgrade. Hierzu zählten damals an der Spitze der „kommandierende Oberst“, die sonstigen Offiziere und Unteroffiziere, das Feldgericht, der Feldarzt, der Apotheker und der sonstige Stab.

Für jeden Holzeröder war es eine hohe Ehre, einen der herausgehobenen Dienstgrade bekleiden zu dürfen. Der Ablauf des Festes hatte sich in den langen Jahren seit der Begründung fest herausgebildet: Samstags wurde beim Volksschießen der Schützenkönig auf dem Schießstand im „Rischen“ (heute das Gebiet zwischen Eichstraße und Eichanger) ermittelt, sonntags folgte der Festumzug für alle Aktiven, montags war Tag des „Barrikadenstürmens“, bei dem das Dorf von einer eingedrungenen „räuberischen Bande“ wieder befreit wurde, dienstags herrschte das „Regiment der Frauen“ und mittwochs war zum Abschluss „Ziegenauktion“ der Junggesellen auf dem Thieplatz.

Am Donnerstag wurde gemeinschaftlich das Dorf wieder aufgeräumt.

An allen Tagen galt übrigens für die Beteiligten im Dorf „Schüttenhoff-Kriegsrecht“ sowie Uniformzwang.

Die politische Entwicklung der nachfolgenden schweren Zeiten in Deutschland und insbesondere auch in – Erster Weltkrieg, die Lasten der ersten Nachkriegszeit in den 20-er Jahren mit einer weitgehenden politischen und sozialen Spaltung der Ortsbevölkerung in zwei Lager, die NS-Zeit, der Zweite Weltkrieg und dann die zweite Nachkriegszeit mit ihrer totalen Veränderung der Ortsbevölkerung – all dies ließ kein großes, freudvolles Gemeinschaftsfest mehr im Ort zu. Erst 1952 begann man wieder mit Kirmesfeiern im Herbst jeden Jahres.

1969 kam es dann aber zur Neubegründung des Schüttenhoffes „neuer Art“, insbesondere durch den Altbürger Hermann Heinemann, der das letzte Fest vorher 1913 noch als Kleinkind miterlebt hatte. Zusammen mit dem damaligen Vorsitzenden der Realgemeinde , Willi Finke, dem Vorstand des 1958 gegründeten Schützenvereins unter Führung des 1. Vorsitzenden Otto Heise und einigen jungen Mitstreitern wie z.B. dem Autor dieses Beitrages stellte Hermann Heinemann ein nur noch dreitägiges Programm für die Zeit vom 19. bis 21. Juni 1969 zusammen, das in die „neue Zeit“ passte und großen Anklang in der Bevölkerung fand.

Von nun an feierte man diesen „Schüttenhoff“ wieder alle sieben Jahre in , 1976, 1983, 1990 und 1998, wobei letztlich eine achtjährige Differenz gewählt wurde, um mit dem „Sechsten Schüttenhoff neuer Art“ genau in das Jubiläumsjahr 2005 zu kommen. Längst hat der „Schüttenhoff“ seinen ursprünglich etwas militaristischen Charakter verloren und ist ein großes „Spiel ohne Grenzen“ geworden – auch wenn im Bemühen um alte, volkstümliche Traditionen das bunte Bild der Uniformen und Zeremonien des 19. Jahrhunderts geblieben ist. Dies gilt aber auch für den Karneval am Rhein und der „Schüttenhoff“ ist nun einmal so etwas wie Holzeröder Karneval – nur eben alle sieben Jahre.

Autor: Wolfgang Buss. Aus: Festschrift 950 Jahre , 2005 
 

Baugrundstücke in Holzerode

struth_bau2_640x480Im Neubaugebiet in stehen erst jetzt privat, ohne Makler, zum Verkauf:

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das shooting ist vorbei…

oder, so nannte man das ja früher, die Aufnahmen sind im Kasten…

Will heißen, die Foto’s vom M.G.V. sind gemacht worden und werden jetzt noch überarbeitet. Wir können aber schon einmal einen kleinen Ausschnitt zeigen:

 

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und ein wenig mehr Eindrücke:

 

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Hallenplan des TSV

Nachstehend der aktuellen Hallenplan des TSV…

 

Sportangebot des TSV-

Zeit

Montag

17.30 – 18.30

Seniorendamengymnastik
Hannelore Göttinger

18.30 – 19.45

Yoga-Elemente (Kurs-Angebot ab 13.01.14)
Heike Adam

20.00 – 22.00

Volleyball
Sören Steinbach

 
 

Dienstag

17.00 – 19.00

Tischtennis
Silvan Waldmann

19.00 – 21.00

Tanzen/Frauensport
Heike Adam

ab 19.30

Fußball
Jan Bährens

 
 

Mittwoch

09.00 – 10.00

Gesundheitssport
Marion Degenhardt

16.00 – 17.00

KinderTurnen

19.00 – 21.00

Linedance
Sonja Schwoch

 
 

Donnerstag

9.00 – 10.00

Frauengymnastik
Simone Dankenbrink

18.00 – 19.30

JuJutzu Angänger und Kinder
Fortgeschrittene und Erwachsene
Dennis Eckermann

19.30 – 20.30

Stepp-Aerobic (Kurs-Angebot)
Cornelia Heinrichs

 
 

Freitag

ab 19.00

Fußball
Jan Bährens

19.30 – 20.30

Zumba® (Kurs-Angebot)
Aurora Kleinert-Jimenez

alle Abteilungen freuen sich über neue Gesichter :-)

Außerdem wird im TSV auch Tennis gespielt!
Wer Interesse hat, kann sich mit
Karl Preuße Tel. 05594-8434
in Verbindung setzten.

der M.G.V geht auf Reisen…

Für die gebuchten aktiven Sangesbrüder des M.G.V., die mitreisenden Gäste und auch die Begleitung durch die Lebenspartner gehts es nun bald auf die Reise nach Moorenbrunn…

Am 23.Mai startet dann nämlich der Bus Richtung Nürnberg zum befreudeten Männerchor in Morrenbrunn…

die Mühlen in Holzerode

Im Jahre 1744 wurde die „Schnursmühle“ an der Lindenbrücke (die Gegend entlang der Baches Bever unterhalb des früheren Sportplatzes am Osterholz) von Heinrich Andreas Schnur erbaut. Er musste für die Genehmigung an die Herrschaft Plesse ein Rauchhuhn, zwei Hähne, sechs Gulden, 24 Pfennig und sechs Heller zahlen.

Bis 1764 lebte Heinrich Andreas Schnur mit seiner Ehefrau Maria Elisabeth, geb. Dunker aus Angerstein, in der „Buschmühle“, wie die Mühle auch genannt wurde. Wie lange die Wassermühle existierte, ist nicht bekannt.

1819 erfolgte jedoch ihre Versteigerung und der Zuschlag an den Müller Carl Traube, der sie aber letztlich doch nicht erhielt, da er den Kaufpreis nicht bezahlte.

Noch heute wird der Bereich um den früheren Standort der Mühle am Beverbach von älteren, einheimischen Holzerödern als „Schnursmühle“ bezeichnet. In den Forstkarten heißt die Stelle „Lindenbrücke“. Der alte Mühlenkanal ist im Wald noch vorhanden.

Eine weitere Mühle, eine (Bock)Windmühle, befand sich wohl bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts in auf „Bauers Berg“ (früher „Rattenstein“ genannt) oberhalb der heutigen Eichstraße. Über diese Mühle ist außer dem Erhalt einer sehr schönen Abbildung leider auch nur wenig bekannt, außer, dass sie auch ökonomische Schwierigkeiten hatte.

Im Jahre 1865, damals im Besitz des Müllers Schwachenstein, war sie z.B. zur Zwangsversteigerung öffentlich ausgeschrieben.

Und eine dritte Mühle im Ort muss wohl im Bereich des Struthkruges gestanden haben. Die Namen der dort anliegenden Straßen „Mühlenstraße“ und „Mühlenbreite“ weisen vielleicht darauf hin. Heute wird die Tradition der Mühlen in unserer Gegend durch die beiden Mühlenmuseen im Ortsteil Ebergötzen, die „Wilhelm-Busch-Mühle“ und das „Europäische Brotmuseum“ mit seinen Mühlen, in hervorragender Weise gepflegt und erhalten.

Überarbeiteter Beitrag aus der Familienchronik des Gastwirtes Heinrich Degenhardt, aus dem Jahre 1941. Überarbeitung und Ergänzung: Wolfgang Buss. Aus: Festschrift 950 Jahre , 2005 {jgototop}{/jgototop}

 

der Wald um Holzerode

Wenn auch unser heutiger Ortsname „“ durch seine erste Silbe einen direkten Zusammenhang mit „Holz“ oder Wald förmlich aufdrängt, was aber nach der ältesten Erwähnung als „Hozzeroth“ und später „Hotzerode“ nicht sein kann, verweist die zweite Silbe „-rode“ (im Mittelalter „-roth“) unmissverständlich auf Wald oder Baumbewuchs, der „gerodet“ worden ist.

Von Natur aus würde und Umgebung Wald sein: Klima, die Höhenlage um 250m ü. NN und die Geographie würden dazu führen. An Baumarten wüchsen hauptsächlich Buche, dann Eiche, Hainbuche, etwas Birke und sonstige Laubmischhölzer. Dies zeigen auch Pollendiagramme des Lutterangers bei Seeburg aus der Zeit vor Christus. Bis zur Völkerwanderungszeit finden sich dort gleichzeitig Getreidepollen, ein Zeichen, dass wenigstens die besseren Böden unserer Gegend von Ackerbautreibenden Vorfahren besiedelt waren.

Ob das ebenso für mit seinen aus Buntsandstein verwitterten leichteren Böden gilt, ist unklar, auch wenn vom Hünstollen Eisen- und Scherbenfunde aus der Zeit um Christi Geburt und aus der Karolingerzeit bekannt sind. Bis etwa 1000 n. Chr. fehlen dann Getreidepollen.

Man muss wohl annehmen, dass die Bevölkerung die hiesige Gegend nach Christus verließ und sich der Wald von der Römerzeit bis etwa 1000 n. Chr. (wieder) stärker ausgebreitet hat. Die „-rode“ Siedlungen sind etwa in der Zeit von 800 bis 1100 n. Chr. in Waldgebieten entstanden.

Für ist das sehr anschaulich aus der Luft nachzuvollziehen: abgesehen von den Wiesen südwestlich des Mäuseturms liegt in einer fast kreisförmigen Wiesen- und Ackergemarkung im Umkreis von etwa 1 km rund um den Ortskern im östlichen Teil des hier voll mit Wald bedeckten forstlichen Wuchsbezirks „Göttinger Wald“.

Der Waldanteil in diesem Landschaftsteil beträgt weit über 50 Prozent (gegenüber einem niedersächsischen Landesdurchschnitt von ca. 21 Prozent und einem Landkreisdurchschnitt von 33 Prozent). Der Wald ist also für unseren mindestens 950 Jahre alten Ort ein wesentliches Element. Das gilt traditionell offenbar bis heute, wenn ein Landschaftsplaner unter anderem feststellte, dass er selten so viel Brennholzstapel in einem Dorf gesehen habe wie hier!

Vielen gab der Wald auch Arbeit und Brot. Zunächst – so zu Beginn der Besiedlung – versorgte der Wald als „Allgemeingut“ die Bevölkerung mit dem notwendigen Bau- und Brennholz. Das mittelalterliche Feudalsystem brachte aber sehr bald Beschränkungen. Zur Sicherung ihrer eigenen Versorgung beanspruchten und belegten die Landesherren (bei uns: die Herren von Plesse) den Wald mit eigenen „Hoheitsrechten“ und überließen der Bevölkerung nur die zum täglichen Leben minimal notwendigen Holz- und Weidenutzungen.

Bei der rasch steigenden Bevölkerungszahl war aber bald die Grenze erreicht: es wurde zuviel gehauen und geweidet im Verhältnis zu dem, was nachwuchs. Man war gezwungen, sich Gedanken um die künftige Holzversorgung zu machen und erfand in der (Holz-)Not – als erste in der Welt – die Nachhaltigkeit. So wurde in Deutschland im 14. Jhdt. erstmals Wald gesät (Nürnberger Reichswald 1368). In unserem Gebiet mit geringerer Bevölkerungsdichte und relativ mehr Wald bewirtschaftete man diesen hauptsächlich als „Niederwald“ (das bedeutet: der Wald wird in etwa 30-jähriger Rotation und kleineren Parzellen wiederkehrend vollständig abgehackt und der Nachwuchs sich selbst überlassen; es entstand so mit der Zeit ein „Stockausschlagwald“, soweit er nicht vom Weidevieh abgefressen wurde), und begnügte sich Jahrhunderte lang mit dieser etwas primitiveren Art Nachhaltswirtschaft.