die neue Stromtankstelle in Ebergötzen für Ihr E-Bike…

Ab sofort können Sie auf Ihrer Radreise nach Ebergötzen mit Ihrem E-Bike Ihr Gefährt auch wieder auftanken. Am Europäischen Brotmuseum wurde dazu eine Stromtankstelle eingeweiht. Dies ist hier im Göttinger Tageblatt beschrieben…

Jetzt können Sie also ohne Sorgen darüber, ob Ihr E-Bike auch den Rückweg schafft, z.B. von Göttingen

  • durch den Göttinger Wald über den KWP und das Kerstlingeröder Feld oder
  • den Bovender Forst über Bovenden und die Plesse und den Hünstollen oder
  • direkt über den Roringer Berg und den Hünstollen oder
  • durch das Bratental und vorbei an der Roringer Warte direkt durch das Weisswassertal oder
  • durch Bovenden und Eddigehausen zum Mäuseturm und den Holzeröder Wald

gemütlich nach Ebergötzen radeln, dort ein wenig im neuen Kaffe am Brotmuseum ausspannen, das Brotmuseum vor dem Erntedankfest besuchen und

  • Ihr E-Bile am Brotmuseum für den Rückweg auftanken…

Vielleicht machen wir ja ein wenig neugierig. Klicken Sie hier für eine Tourbeschreibung

das Auge des Eichsfeld

 

Für das ‚Natur-Erlebnis Seeburger See‚ ist ein neues Bildungskonzept vorgestelllt worden. Ab sofort ist das Biotop für Schulklassen nutzbar…

Das im Juli 2005 eröffnete Natur-Informationszentrum der Heinz Sielmann Stiftung informiert detailliert über die vielfältige Natur am und im See. Sie können so das Leben unter Wasser unmittelbar beobachten…

 


Was wikipedia zum Seeburger See weiß:


Am östlichen und westlichen Seeufer liegen die Orte Bernshausen und Seeburg. Durch den See fließt die „Aue“.

Die Wasserfläche ist 86,5 Hektar (0,865 km²) groß; die Uferlinie umfasst 3,67 Kilometer. Die größte Nord-Süd-Ausdehnung beträgt rund 1,2 Kilometer, west-östlich sind es knapp 1,1 Kilometer. Als maximale Tiefe werden 3,5 Meter genannt. Das Gewässer ist rund 2500 Jahre alt und befindet sich über der Lösungszone eines Steinsalzlagers aus der Zechsteinzeit. Es entstand durch den Einsturz eines unterirdischen Hohlraumes. Diese Art von See wird auch als Erdfall bezeichnet.

Der Seeburger See ist die größte natürliche Wasserfläche in Südniedersachsen. 1973 wurde der See und ein großer Teil der Uferzone unter Naturschutz gestellt („Naturschutzgebiet Seeburger See“), bestimmte Bereiche des Sees wurden dennoch für Bade-, Ruder-, Segel- und Angelsport freigegeben. Zum Fischbestand gehören Aal, Hecht, Zander, Schleie, Karpfen, Rotfeder, Weißfisch und Forelle.

Der See ist in der Region ein sehr beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel. Neben einem Naturseefreibad, einen Bootsverleih und einem Hotel-Restaurant direkt am Seeufer gibt es in unmittelbarer Nähe einen Abenteuerspielplatz, Tennisplätze, eine Minigolfanlage, einen Campingplatz sowie ein Natur-Informationszentrum.

Es sind diverse Wander- und Radwanderwege ausgewiesen, darunter ein 4,5 Kilometer langer Rundwanderweg um den See mit sieben Stationen, die auf Besonderheiten dieses Gebietes hinweisen. Segeln und Angeln sind nach Anmeldung möglich. In der Umgebung wurde vom Landkreis Göttingen das Renaturierungs-Projekt „Seeanger, Westersee und Luttersee“ gestartet, das vor allem die Wiedervernässung verlandeter und trockengelegter Feuchtgebiete betreibt.

Die Wasserqualität wird in manchen Sommermonaten durch Blaualgen-Blüten beeinträchtigt. Als Ursache werden Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft vermutet, die insbesondere über die Aue eingeschwemmt werden. Im August 2006 wurde ein Fischsterben entdeckt, wobei vor allem Aale betroffen waren.


Wir haben diesen Text unter der freien GNU-Lizenz für freie Dokumentation von wikipedia.org entnommen…

 

Zum Freizeitgelände des Seeburger See`s gehören: Abenteuerspielplatz, Tischtennisplätze, Bolzplatz, Minigolf, Campingplatz mit 150 Einstellplätzen und behindertengerechter Einrichtung, Freibad mit Badelandschaft, die vor allem für Familien mit Kindern ideal ist. Die Gäste werden gastronomisch versorgt.

Seit 1925 steht das traditionelle Restaurant „Graf Isang“ an diesem aussergewöhnlichen Ort:

  • In den 50ern und 60ern war das Restaurant ein beliebter Treffpunkt zum sonntäglichen Tanztee.
  • Später in den 70ern und 80ern galt es als Auslflugs- und Veranstaltungsziel der Region.
  • 1999 wurde das alte Gebäude auf Grund von Baumängeln abgerissen.
  • Seit 2004 steht der neue „Graf Isang“ als Restaurant, Cafe und Biergarten in neuem Glanz und prägt durch seine Einzigartigkeit und schönem Ambiente.

Als ein Höhepunkt im jährlichen ‚Seeleben‘ wird der alljährliche Silversterlauf um den Seeburger See bezeichnet. Erfahren Sie hier mehr dazu… {jgototop}{/jgototop}

der Mäuseturm

In dieser Region sind viele verlassene Dörfer, Wüstungen(*) genannt, bekannt. Doch nur von wenigen sind heute noch Überreste vorhanden.

An einigen Stellen um den Mäuseturm sind die seltenen sogenannten Wölbäckersysteme zu erkennen. Dies sind durch eine besondere Art des Pflügens entstandene gewölbte Äcker…

Vom Mäusturm gelangt übrigens in gemütlichen 40 Minuten auf gut ausgebauten Waldewegen im Plesseforst auch gleich rund 120 m höher zum Hünstollen.

maeuseturm mit heuballenEs handelt sich hierbei um eine Wallanlage, die als Fluchtburg diente. Erbaut wurden die Wälle in vorrömischer Zeit. Wahrscheinlich wurde die Anlage mit Unterbrechungen bis ins 11. Jahrhundert genutzt. Im östlichen Teil des Sporn steht jetzt ein Aussichtsturm, von dem man einen phantastischen Blick zum Harz und ins Eichsfeld hat.


Selbst wenn man Weg zum Hünstollen scheuen sollte, lohnt sich allemal ein Blick über hinweg zum höchsten Mittelgebirge in Nordeutschland. Dem Harz

Bei gutem Wetter könnte man meinen, den Harz direkt zu greifen…

(*)

Als Wüstungen bezeichnet man Flächen, die einst von den Menschen genutzt wurden, die aber aus den verschiedensten Gründen von ihren Bewohnern aufgegeben worden sind. Dabei wird zwischen Ortswüstungen und Flurwüstungen unterschieden. Die Bezeichnung totale oder partielle Ortswüstung steht für eine ganz oder teilweise verlassene Siedlung. Für ein aufgegebenes, ehemalig landwirtschaftlich genutztes, Areal wird der Begriff totale oder partielle Flurwüstung verwendet. Die Kombination von Orts- und Flurwüstung bezeichnet man als Totalwüstung.



Historisches zum „Mäuseturm“

Die Dorfstelle der Wüstung Moseborn liegt 1,5 km südwestlich von , am Rand der Rodungsinsel unseres Dorfes. Aus dieser Lage kann geschlossen werden, dass Moseborn jünger ist als , und die schriftlichen Quellen bestätigen dies. Moseborn ist erst verhältnismäßig spät, nämlich am Ende des 14. Jahrhunderts, ausdrücklich genannt. „Johannes Moseborne“, von Beruf Schuster, erwirbt 1397/98 in Göttingen das Bürgerrecht und ist fortan bis um 1420 in Göttinger Schriftquellen erwähnt. Um diese Zeit tritt Moseborn auch in Besitzverzeichnissen der Herren von Plesse als deren Eigengut (Allod) auf – vermutlich handelt es sich um den Versuch einer Dorfgründung durch die Herren von Plesse im Zuge des sogenannten inneren Landesausbaus.

2014-05-30 19.36.09 HDRDiese Gründung war allerdings auf längere Sicht ein Fehlschlag – bereits weniger als zweihundert Jahre nach der ersten urkundlichen Nennung ist das Dorf aufgegeben, d.h. zur „Wüstung“ geworden. Das hessische Landbuch aus der Zeit 1567-1574 verzeichnet unter der „Herrschaft Plesse“ auch die „wustenung Meiseborn“. Allerdings wird die Dorfflur auch nach der Aufgabe der Siedlung weiterhin bearbeitet, werden die Abgaben an die Landesherren von den hier erzielten Erträgen abgeliefert – Korn, Hafer, Zehnthühner.

Die Bewohner sind nach , nach Spanbeck, nach Oberbillingshausen abgewandert, von diesen Dörfern aus werden dann die Moseborner Äcker weiterhin bestellt. Besonderes Rätselraten und viele Vermutungen gab es seit langem um den Turm, der noch heute weithin sichtbar auf der ehemaligen Dorfstelle steht, den sogenannten Mäuseturm. Wie kam es zu dieser Bezeichnung?

Die älteste bekannte Kartenskizze, welche die Dorfstelle verzeichnet, stammt aus dem 17. Jahrhundert und hat die Beschriftung „Moseborn Hoff“ mit der Signatur für eine Kirche. Die Topographische Landesaufnahme von Hessen aus dem Jahre 1785 hat die Beschriftung „Mauseberger Thurm, ehemalige Kirche“; erst die im Jahre 1831 aufgenommene Topographische Karte des Eichsfeldes bietet dann die Bezeichnung „Mäusethurm“, ebenso wenige Jahre später (1842) der Topographische Atlas von August Papen: „Mause Thurm“.

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wusste man also noch, dass es sich bei diesem Turm um den baulichen Rest der ehemaligen Dorfkirche von Moseborn handelt, erst seit dem 19. Jahrhundert ist dann durch Verballhornung und Verlust des geschichtlichen Wissens aus dem „Moseborner Turm“ der „Mäuseturm“ geworden. Im 19. Jahrhundert haben manche Heimatforscher tatsächlich daran gezweifelt, dass es hier jemals ein Dorf gegeben hat; den Turm hielt man entweder für die Reste eines Zollhauses an der Handelsstraße von Göttingen nach Goslar oder für die Überreste einer Kapelle, die angeblich einstmals für verstreut lebende Katholiken erbaut worden war. Inzwischen ist diese Frage aber längst geklärt:

Der Turm gehört zur ehemaligen Dorfkirche von Moseborn, die das Patrozinium Hl. Kreuz (St. Crucis) trug; dies geht nicht nur aus den ältesten Kartenskizzen, sondern auch aus Plesser Quellen zum Jahre 1425 eindeutig hervor.

Autor: Peter Aufgebauer. Aus: Festschrift 950 Jahre , 2005

 

 

Tour Wald Wiesen Weizen TEST 3

 

  • berührt die Leisenberger Kiche, quert und führt zum Mäuseturm und weiter zum Hünstollen auf über 400 mm…
  • Und zurück geht“s dann durch das Weißwassertal nach Ebergötzen hin zum Brotmusem und zu Wilhelm Busch.
  • Die Strecke ist nicht ganz leicht. Aber Sie können ja auch zum Hünstollen schieben und genießen den Blick über hin bis zum Northeimer Land…

 

 

Tour Wald Wiesen Weizen TEST 2

 

  • berührt die Leisenberger Kiche, quert und führt zum Mäuseturm und weiter zum Hünstollen auf über 400 mm…
  • Und zurück geht“s dann durch das Weißwassertal nach Ebergötzen hin zum Brotmusem und zu Wilhelm Busch.
  • Die Strecke ist nicht ganz leicht. Aber Sie können ja auch zum Hünstollen schieben und genießen den Blick über hin bis zum Northeimer Land…

 

 

Tour Wald Wiesen Weizen

 

  • berührt die Leisenberger Kiche, quert und führt zum Mäuseturm und weiter zum Hünstollen auf über 400 mm…
  • Und zurück geht“s dann durch das Weißwassertal nach Ebergötzen hin zum Brotmusem und zu Wilhelm Busch.
  • Die Strecke ist nicht ganz leicht. Aber Sie können ja auch zum Hünstollen schieben und genießen den Blick über hin bis zum Northeimer Land…

 

 

Seeburger See

Der Seeburger See, auch das „Auge des Eichsfelds“ genannt, liegt im Landkreis Göttingen, etwa 25 Kilometer östlich von Göttingen, auf 157 m ü. NN. Von Ebergötzen & erreichen Sie den größten Natursee in Niedersachsen auf ausgezeichneten Wanderwegen durch ein wunderschönes Naturschutzgebiet

 

der Hünstollen


Geographie

Der waldreiche Berg befindet sich knapp 1,7 km nordwestlich von Bösinghausen, einem nördlichen Ortsteil von Waake. Er sticht aus der steilen Schichtstufenkante des Göttinger Walds, einem südlichen Teil des Leineberglands, spornartig nach Osten vor. Der Berg ist zum Beispiel von Bösinghausen kommend nur auf Wanderwegen zu erreichen.

Geschichte

Durch Steilhänge an drei Stellen geschützt bot sich das Gelände des Hünstollen für die Errichtung einer Befestigung hervorragend an. Die ungeschützte Westseite wurde durch drei hintereinander gestaffelte Ringwall-Graben-Linien abgeriegelt, wobei der innerste Wall aus dem Versturzmaterial einer Natursteinmauer besteht. Der geschützte großflächige Innenraum diente der Bevölkerung der Umgebung des Bergs mit ihrer Habe als Fluchtburg in unsicheren Zeiten.

Wie die Ergebnisse kleinerer Grabungen von 1905 und 1959 zeigen, finden sich hier nur sporadische Besiedlungsreste. Die zum Teil in der Anlage der Befestigungswälle während der Grabungen erkannte Zweiphasigkeit bestätigte sich durch geborgene Funde: Keramikreste und wenige Metallfunde lassen sich zum einen in die ältere vorrömische Eisenzeit (ca. 500 v. Chr.) zum anderen in das hohe Mittelalter (9.-12. Jahrhundert) datieren.

Heutzutage dient der Hünstollen mit seiner Waldlandschaft und seinem Aussichtsturm der Erholung im Göttinger Stadtwald sowie als Anlaufziel bei der jährlichen Himmelfahrtswanderung der Bösinghäuser und Waaker Jugendlichen.

Aussichtsturm

Auf dem Gipfel des Hünstollen steht in schöner Waldumgebung ein Aussichtsturm. Er wurde vom Göttinger Verschönerungsverein e.V. 1913 errichtet, 1927 ausgebaut und 1972 erhöht.

Von seiner Aussichtsplattform lassen sich in Richtung Osten Teile des Untereichsfelds sowie Teile des Harzes (einschließlich Brocken) überblicken. Nach Südosten blickt man zum Ohmgebirge, in Richtung Süden zum Aussichtsturm Harzblick nahe der Mackenröder Spitze, nach Südwesten zum Kaufunger Wald, nach West-Südwesten zum Gaußturm auf dem Hohen Hagen im Dransfelder Stadtwald und nach Nordwesten zum Solling.

Geografische Daten

Höhe 425 m ü. NN
Lage Niedersachsen, Deutschland
Gebirge Göttinger Wald, Leinebergland

Koordinaten: 51° 34′ 45″ N, 10° 3′ 5″ O


Wir haben diesen Text unter der freien GNU-Lizenz für freie Dokumentation von wikipedia.org entnommen…

Vielleicht gelingt es Ihnen ja auch, einmal über direkt bis zum Harz zu sehen. Sie stimmen uns sicher zu:

Allein dafür lohnt der Auspflug zum Hünstollen…



der Hünstollen

In der Festschrift 950 Jahre , 2005 hatte der Autor Wolfgang Busse folgendes zum Hünstollen beschrieben:

Zusammen mit dem Mäuseturm steht der Hünstollen mit seinem Aussichtsturm als ein Wahrzeichen weit über dem Dorf ; er ist sozusagen sein „Hausberg“.

Der Hünstollen (altdeutsch: Hünenstuhl) bildet das östlichen Ende eines Höhenrückens, einem Ausläufer des Göttinger Waldes, der sich von der Burg Plesse im Westen bis zu dem sich 423 m über den Meeresspiegel erhebenden Bergsporn erstreckt. Dieser Bergsporn, der bis auf seinen Zugang vom Westen her nach allen Seiten steil abstürzt und damit eine strategisch günstigen Rückzugsraum bildet, hatte wohl niemals eine länger dauernde Besiedlung.

Archäologische Ausgrabungen haben jedoch Spuren einer Art Fluchtburg schon aus der Zeit ca. 500 v.Chr. nachgewiesen. Eine solche Befestigungsanlage ist auch noch für die Zeit des frühen und hohen Mittelalters festzustellen. Offensichtlich war der Hünstollen ein Rückzugs- und Verteidigungsraum für die in seinem Umfeld siedelnde Bevölkerung immer dann, wenn Gefahr drohte.

Unterhalb des Hünstollens erstrecken sich nach Norden hin die Lippbergwiesen und es öffnet sich das kleine Hochplateau, auf dem liegt. Nach Osten hin geben die dichten Wälder um den Hünstollen herum einen Blick frei auf das Untereichsfeld mit „seinem Auge“, dem „Seeburger See“.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist der Hünstollen zunehmend auch ein beliebtes Ziel für Wanderungen aus der Stadt Göttingen heraus, weshalb vom Göttinger Verschönerungsverein hier schon 1882 ein kleines Schutzhäuschen errichtet wurde. Aber auch für die Holzeröder wurde „ihr“ Berg zunehmend ein beliebtes Wanderziel, vor allem an Festtagen im Frühsommer wie z.B. zu Pfingsten.

Von aus erfolgte deshalb auch bis in die Nachkriegszeit nach 1945 im Sommer eine kontinuierliche Bewirtschaftung an Sonntagen. Der erste Holzeröder Wirt war der Gastwirt Finke vom Struthkrug, der hier 1883 direkt neben der Schutzhütte ein kleines Häuschen errichtete.

1913 bekam der Hünstollen dann eine besondere Attraktion, als durch den Göttinger Verschönerungsverein auf der Spornspitze die Errichtung eines Aussichtsturmes veranlasst wurde. Am Bau beteiligte sich auch der jetzt den Ausschankbetrieb übernehmende Gastwirt Heinrich („Fernanz“) Degenhardt aus . Er übernahm auch die Kosten für die Fundamentierung des Sockels.Die bauausführende Firma war die Zimmerei Heinrich Kolle aus .

Die Kriegsjahre bis 1918 und die folgenden Nachkriegsjahre mit ihrer wirtschaftlichen Not ließen den Wochenendtourismus wieder etwas zurückgehen. Für die Holzeröder blieb es aber quasi eine Pflicht, mindestens einmal im Jahr, im Sommer auch öfter, auf den Berg zu marschieren.

Inzwischen war das Ausschankgeschäft auch fest in den Händen des Gastwirtes Heinrich Degenhardt, der es mit großer persönlicher Leidenschaft betrieb und für Musik und Unterhaltung dort oben insbesondere für das „junge Volk“ sorgte. Er übernahm nach Renovierungen der Schutzhütte und des Turmes 1924 und 1934 (wieder durch die Holzeröder Zimmerei Kolle) auch die Pflege der baulichen Einrichtungen auf dem Hünstollen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war das beliebte Wanderziel angesichts der allgemeinen Notlage und anderer Sorgen der Bevölkerung zunächst nur noch seltener besucht. 1950 wurden jedoch neuerlich Renovierungsarbeiten am Turm und der Hütte durchgeführt, und der Berg wurde nun auch wieder häufiger besucht.

Mitte der 60-er Jahre wurde noch einmal kräftig in den Turm investiert. Zum einen bekam er ein Dach und zum anderen wurde er um sieben Meter erhöht, damit er wieder einen freien Blick über die hochgewachsenen Baumgipfel ermöglichte. Die Arbeiten wurden jetzt schon beinahe traditionell wiederum von der Zimmerei Kolle (jetzt in Nachfolge Fa. Heiner Degenhardt) durchgeführt.

Inzwischen hatte jedoch die Familie Degenhardt schon längst den Gastwirtschaftsbetrieb aufgegeben, und es erfolgte keine Bewirtschaftung mehr. Mit der Zeit verfiel dann auch die Schutzhütte, so dass heute nur noch der Aussichtsturm als besondere Attraktion geblieben ist.

Noch immer aber lohnt sich die Halbtagswanderung vom Dorf hinauf zum Hünstollen. Und wer in sich niederlässt, ist hier eigentlich erst so richtig heimisch geworden, wenn er auch einmal zu Fuß auf dem Hünstollen war.

Autor: Wolfgang Buss. Aus: Festschrift 950 Jahre , 2005 {jgototop}{/jgototop}